“Ist KI bei Online-Services nicht mehr wegzudenken?”
3. Online-Expertenforum liefert fundierte Antworten<

25.11.2023 · Beim 3. Online-Expertenforum des BDIP am 24.11.2023 erhielten mehr als 60 Teilnehmer*innen aus den Kommunen, Regionen, Landkreisen, den Ländern, dem Bund sowie den Dienstleistern aus der gesamten Bundesrepublik komprimiert und fundiert Antworten auf die Frage „Ist KI bei Online-Services nicht mehr wegzudenken?“

Hierzu wurde das Ergebnis einer zuvor unter den Teilnehmer*innen durchgeführte „KI-Befragungvom BDIP präsentiert, von dem ausgewiesenen Experten, Herrn Professor Jörn von Lucke von der Zeppelin Universität, Friedrichshafen, ein umfassender Rundumblick in Sachen „KI in der öffentlichen Verwaltung“ gegeben sowie mit einem „Best Practice-Bericht“ von Frau Jutta Krey vom IT-Referat der Landeshauptstadt München zur praktischen Anwendung von KI bei der Auswertung des Nutzer*innenverhaltens präsentiert.

Ergebnisse der BDIP-Umfrage zu KI in der Öffentlichen Verwaltung
Die BDIP-Umfrage zeigt, dass die Teilnehmenden ein hohes Interesse und Vertrauen in KI haben, aber auch einige Bedenken und Vorbehalte. Die meisten fühlen sich gut informiert über KI in ihrer Organisation und sehen einen großen Nutzen für die öffentliche Verwaltung, vor allem für Chatbots. Allerdings sind sie noch nicht bereit, sich von KI bei ihren eigenen Verwaltungsvorgängen helfen zu lassen, da sie mehr Transparenz, Zuverlässigkeit und Datenschutz von KI erwarten. Die Umfrage unterstreicht auch die Wichtigkeit einer zentralen Stelle zum Thema KI in jeder Organisation.

Details der BDIP-Umfrage:

  • • Die Mehrheit der Teilnehmenden (über 50%) fühlt sich gut oder sehr gut über KI informiert in der eigenen Organisation.
  • • Die Teilnehmenden sehen einen sehr hohen Nutzen von KI für die öffentliche Verwaltung (rund 60%).
  • • Die häufigste Anwendung von KI in der öffentlichen Verwaltung ist der Einsatz von Chatbots, wie z.B. ChatGPT (58%).
  • • Die Teilnehmenden sind jedoch noch nicht bereit, sich bei ihren persönlichen Verwaltungsvorgängen von KI unterstützen zu lassen (38 %) oder möchten sich vorher erstmal damit beschäftigen (46 %).
  • • Die größten Bedenken der Teilnehmenden betreffen die Transparenz der KI (26 %) und ihrer Ergebnisse/Zuverlässigkeit (38%) sowie den Datenschutz (33 %). Ethische Fragen oder Angst um den Arbeitsplatz/Konkurrenzdruck spielen hingegen keine große Rolle.
  • • Die Umfrage zeigt, dass es einen großen Bedarf an einer zentralen Stelle zum Thema KI in der öffentlichen Verwaltung gibt, die die Teilnehmenden informiert, berät und unterstützt. Rund 83 % der Teilnehmenden halten dies für wichtig oder sehr wichtig.

Frage beantwortet:
„Ist KI bei Online-Services nicht mehr wegzudenken?“

Um es vorweg zu nehmen: Die Antwort auf die gestellte Frage kann auf Grundlage der Vorträge des diesjährigen Expertenforums eindeutig mit „ja“ beantwortet werden. Das bedeutet: KI ist bei Online-Services und natürlich auch in vielen anderen Bereichen der Verwaltungen auf allen Ebenen in Zukunft nicht mehr wegzudenken.

Expertenwissen Professor Jörn von Lucke von der Zeppelin Universität, Friedrichshafen zum Thema KI in der Öffentlichen Verwaltung

So zeigte Professor von der Lucke in seinem Vortrag ein ganzes Bündel an Einsatzfeldern für den Einsatz künstlicher Intelligenz in den Verwaltungen der Bundesrepublik auf:

Professor von der Lucke zeigte zahlreiche Bereich für den Einsatz von KI in der Verwaltung – neben den virtuellen („Chatbot-) Assistenten auf, wie z. B. Verteilung, Filterung, Auswertung und Sortierung von Ideen und Argumenten, Vertragsanalysen, portalbasierte Sprachkommunikation, Diktier- und Transkriptionsdiensten oder der Stadtentwicklung.

Ein Beispiel ist die Verwendung von KI im Kontext der Bürgerbeteiligung, um Ideen zu sammeln, zu sortieren, Argumente zuzuordnen und dadurch die Auswertung enorm zu beschleunigen. Ein weiteres Beispiel ist die Nutzung von KI, um Verträge und Entwürfe kritisch zu überprüfen. Darüber hinaus kann KI auch im Bürgerkontakt eingesetzt werden, um die Interessen, Fragen und Anregungen der Bürger besser entgegenzunehmen.

Besonders interessant für die zukünftige Erschließung von Service-Leistungen einer Stadtverwaltung ist die Verknüpfung z. B. eines Service-Portals bzw. dessen Inhalte mit einem Sprachmodell wie ChatGPT.

Insgesamt bietet die KI in der öffentlichen Verwaltung viele Möglichkeiten, um Prozesse zu optimieren und die Effizienz zu steigern.

In seiner umfassenden SWOT-Analyse und der Technikfolgeabschätzungen hob Professor von der Lucke u. a. die fehlende Sensivibilität der KI gegenüber falschen Informationen und sogenannte Halluzinationen (unwahre Aussagen, die aber zunächst möglich bzw. real und faktisch richtig erscheinen) hervor. Daher sei eine kritische Reflektion und ein ausreichendes Maß man Medienkompetenz sowohl bei den Absender*innen als auch den Rezipient*innen erforderlich. Auch sei u. a. die Möglichkeit durch böswillige Manipulation die Frage der Haftung bei falschen Informationen im z. B. „Stadtname GPT“ zu berücksichtigen. Mit einem Bündel an Hilfestellungen, Forderungen sowie Empfehlungen für und an die Verwaltungen, Portalbetreiber, die Politik und die staatliche Infrastruktur rundete Professor von der Lucke seinen Vortrag ab.

Best-Practice-Bericht:
KI im Einsatz in München bei der Auswertung des Nutzer*innenverhaltens

Der fundierte Gesamtüberblick zum Thema KI wurde ergänzt durch den umfassenden Best-Practice-Bericht von Frau Jutta Krey vom IT-Referat der Landeshauptstadt München; Sie berichtete aus der dortigen OZG-Umsetzung, wie Feedback für die rund 230 selbst entwickelten Online-Dienste aufgenommen und zur kontinuierlichen Steigerung der User Experience verwendet wird. Ihr Kollege Steffen Wüstewald zeigte anhand realer Messdaten, welche Indikatoren mit Matomo ausgewertet werden und welche Schlussfolgerungen daraus der Verwaltung dienlich sind, während Peter Gegner den nahezu abgeschlossenen Entwicklungsstand der Fachanwendung zur KI-assistierten Auswertung des Nutzerfeedbacks präsentierte. Besonders lehrreich waren dabei die Erkenntnisse aus Werdegang des Projektes hin zur Auswahl der bestgeeigneten Analyse-Algorithmen. Ein zukünftiger Ansatz auf Nachfrage des BDIP könnte darin bestehen, die vielversprechenden KI-basierten Auswertungs-Routinen hin zu einer Art „KI-EFA-Auswertungs-Software“ zu entwickeln bzw. verfügbar zu machen.

Live-Mitschnitt der Veranstaltung sowie Präsentationsfolien

Ein Live-Mitschnitt sowie die Folien des Vortrags von Herrn Prof. von Lucke sowie von Frau Jutta Krey vom IT-Referat der Landeshauptstadt München stehen für Mitglieder selbstverständlich als Download zur Verfügung.

Sollten Sie noch kein Mitglied sein, so nutzen Sie gern unseren Mitgliedsantrag. Mitglieder erhalten neben solchen exklusiven Inhalten z. B. auch Rabat bei den kostenpflichtigen, jährlichen Expertenforen, Kaminabenden oder Workshops im Roten Rathaus, dem Reichstag oder der Parlamentarische Gesellschaft in Berlin.

Rückfragen jederzeit gern an: info@bdip.de

24.11.2023
BDIP und Databund laden zum 3. Online-Expertenforum
Ist KI bei Online-Services nicht mehr wegzudenken?

BDIP Online-Expertenforum 2023Diese Frage stellt sich für die Verwaltungen in alle denkbaren Richtungen: Von der Einführung, den Chancen und Risiken über die Wahl der geeigneten Anwendungen bzw. deren Verknüpfung bis hin zur User-Experience.

Das Thema KI – auch oder gerade für die öffentlichen Verwaltung – gewinnt rasant an Bedeutung. Aus unserer Sicht, höchste Zeit, hierzu einen ausgewiesenen Experten auf diesem Gebiet zum aktuellen Stand zu hören: Herrn Professor Jörn von Lucke von der Zeppelin Universität, Friedrichshafen, der zu diesem Thema forscht und zahlreiche Veröffentlichung hierzu verfasst hat (u. a. ist er Mitautor der Studie „Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung“ der Fraunhofer-Gesellschaft). Professor von Lucke wird neben einem einführenden Überblick zur Nutzung von KI in der öffentlichen Verwaltung die Herausforderungen von Text-generierender KI wie z. B. von Chat GPT und Co – beleuchten, sowie Stärken und Schwächen dieser Systeme aufzeigen. Mit einer generellen Folgeabschätzung bzw. dem Aufzeigen von möglichen Auswirkungen für die öffentlichen Verwaltungen wird Professor von Lucke eine Grundlage für die anschließende Diskussion bieten.

Ein wichtiges Ergebnis des zweiten Online-Expertenforums des BDIP im letzten Jahr war der Impuls zur stärkeren Berücksichtigung der „Nutzer*innen-Orientierung“ und einer positiven „User-Experience“. Diesen Impuls greifen wir in diesem Jahr direkt auf: Frau Jennifer Sander vom IT Referat der Landeshauptstadt München wird  in einem Best-Practice-Bericht erläutern, mit welchen Mitteln eine Beurteilung der Online Service des Portals München.de erfolgt bzw. wie damit Verbesserungen in die Wege geleitet werden können. Diese umfassen gezielte Auswertungen des Nutzerverhaltens mit Matomo und einen Ausblick auf KI-Textanalyse von Userfeedback.

Das 3. Online-Expertenforum des BDIP findet in Zusammenarbeit mit dem 

Databund

am 24. November 2023 von 10:00 bis 12:00 Uhr statt

Anmeldungen bitte an die Mailadresse expertenforum@bdip.de
Die Teilnahme ist kostenlos. Der Zoomlink wird Ihnen eine Woche vor der Veranstaltung per E-Mail an Ihre Anmeldeadresse zugeschickt. Die Teilnehmer*innenzahl ist technisch begrenzt.

Rückfragen gern an expertenforum@bdip.de.

UMFRAGE zum Thema KI in der Verwaltung

Der BDIP hat eine Umfrage zum Thema KI in der Verwaltung gestartet. Wenn Sie auch teilnehmen möchten, dann klicken Sie hier:

Alle Ergebnisse werden selbstverständlich anonymisiert. Personenbezogene Daten werden nicht weitergegeben.

2. Online-Expertenforum: Nicht nur digital, sondern auch gut!?-
BDIP und Teilnehmer*innen senden wichtige Impulse zur Verbesserungen der Nutzer*innen-Orientierung

Mit seinem 2. Online-Expertenforum zum OZG Thema “Nicht nur digital, sondern auch gut!?” setzt laut der Referenten und Teilnehmer*innen einen wichtigen Impuls zur stärkenderen Berücksichtigung der „Nutzer*innen-Orientierung“ und einer positiven „User-Experience“. Eine wichtige Aufgabe sei es, schon im Vorfeld zu prüfen, ob ein Antragsverfahren überhaupt notwendig sei, so Herr Sattler, Abteilungsleiter im Bereich Digitales & Verwaltungsmodernisierung des Landes Berlin. Es müsse klar ein Umdenken stattfinden in Richtung “Was möchten die Bürger*innen?”. Der Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik (kurz CIO), Herr Staatssekretär Dr. Markus Richtererr Markus, regt an, die Chance zu Nutzen und den oder die Feedbackkanäle für die Anwender*innen einzubauen bzw. zu öffnen. Viele Kommunen beklagen schon lange Entwicklungs- und -scheidungsferne des Bundes von den Kommunen. Herr Dr. Richter zeigte sich offen für Vorschläge zur Verbesserung dieses Umstandes und bietet den Kommunen seine dienstlichen Kontaktdaten als direkten Feedback- und Kommunikationskanal an. Vertreter aus Stuttgart regten an, z. B. die Großstädte auch aufgrund ihrer Multiplikatorenfunktion, stärker direkt und nicht nur über die Verbände zu  beteiligen.

Der BDIP-Vorsitzende Rainer Appelt resümiert, dass diese Veranstaltung zeige, dass die Usability nach wie vor ein stiefmütterlich behandeltes Thema bei der OZG-Umsetzung ist und regte an, analog oder sogar in Ergänzung zu den gesetzlich festgelegten Vorgaben zur Barrierefreiheit, über verbindlichen Vorgaben auch für die Gestaltung und die Funktionalität der Nutzer*innenschnittstelle von OZG-Anwendungen nachgedacht werden müsse.

Ausschnitte der Veranstaltung können Sie im Video nachverfolgen:

Impulsvortrag vom Staatssekretär Dr. Markus Richter, Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik (kurz CIO):

Titelfoto (Copyright/Quelle): Henning Schacht

 

Impulsvortrag von Herrn Lothar Sattler, Abteilungsleiter im Bereich Digitales & Verwaltungsmodernisierung des Landes Berlin (in Vertretung des CDO Herrn Dr. Ralf Kleindiek):

 

 

Impulsvortrag von Herrn Thomas Bönig,  Landeshauptstadt Stuttgart CIO & CDO, Amtsleitung beim Amt für Digitalisierung, Organisation und IT:

 

 

Premiere:
Erstes digitales Expertenforum des BDIP “OZG: Der Countdown läuft” mit über 60 Teilnehmenden ein großer Erfolg!

BDIP Expertenforum via ZoomMit Blick auf den Titel unserer Veranstaltung “OZG: Der Countdown” läuft lässt sich festhalten es ist noch viel zu tun, es wird noch viel geschafft werden bis Ende 2022, aber realistisch muss man sagen, dass nicht alle Ziele des OZG bis zu diesem Termin erreichbar sind.

Herr Thomas Patzelt von der Teleport GmbH vermittelte einen detaillierten Überblick zum Zusammenspiel von PVOG, FIT, XZuFi und weiteren Diensten und Schnittstellen.
Frau Cordula Kießling vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) stellte den aktuellen Stand aus sich des Bundes dar, insbesondere mit Blick auf die EfA-Leistungen.

Wir als BDIP werden den Prozess mit weiteren Veranstaltungen unterstützen. Wir freuen uns immer auf Ihre Rückmeldungen und auch Anregungen für zukünftige Veranstaltungen.
Wir bieten dafür auch ein geschlossenes Forum exklusive für die Öffentliche Verwaltung an, wenn Sie hier an einem Zugriff interessiert sind, schreiben Sie uns an info@bdip.de.

Wenn Ihnen unser Expertenforum gefallen hat und/oder Sie unsere ehrenamtliche Arbeit unterstützen möchten, werden Sie gern Mitglied über folgenden Link:https://bdip.de/verband/ Dort finden Sie auch den Mitgliedsantrrag

Vortrag von Herrn Thomas Patzelt (Geschäftsführer) der Teleport GmbH: BDIP_Linie6Plus-PV-XZuFi_ThomasPatzelt

Vortrag von Frau Cordula Kiessling (Büro der Ständigen Vertreterin des Abteilungsleiters Digitale Verwaltung, Steuerung OZG) vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat: BUND OZG Umsetzung Sachstand

 

Einladung zum digitalen Expertenforum: “OZG: Der Countdown läuft” am 8.Juni 2021

Neues Rathaus Hannover

Nutzer*innenzentrierung, agiles Arbeiten, föderale Freiheiten, Standardisierung und Interoperabilität: Die Zielsetzungen der OZG-Umsetzung sind ambitioniert, allerorts wird mit Hochdruck gearbeitet, aber viele Ergebnisse sind erst schemenhaft erkennbar. Was wird uns in 18 Monaten erwarten? Werfen wir am 08. Juni sowohl einen Blick auf das Große und Ganze wie auch ins Detail.

 

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind ab sofort möglich: expertenforum at bdip.de . Nach der Anmeldung erhalten Sie den Zoom-Link für die Veranstaltung.

 

Vorläufige Agenda für den 8. Juni 2021

10:00 Eröffnung Videokonferenz, Begrüßung

10:10 Umsetzungsstand OZG:

– Was kommt noch dieses Jahr und was werden wir in 2022 wo finden?

– Welches Zielbild gibt es beim Personalausweis auf dem Smartphone: Jetzt doch mobile first?

– Welchen Umfang an EfA-Leistungen können wir Kommunen erwarten und wie kommen wir zur Standardisierung?

– Wie wird sich der Portalverbund mit den etablierten kommunalen Portalen arrangieren?

Referentin: Cordula Kießling
(Ständige Vertreterin des Abteilungsleiters Digitale Verwaltung, Steuerung OZG im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.

11:00 Linie6Plus / Portalverbund / XZuFi:

– Wie wird der Portalverbund Realität, was ist aus der Zielvision geworden?

– Wie werden die TSA-Server mit den anderen (=nicht Linie 6+) verbunden?

– Welche weiteren Vermittlungsdienste existieren?

– Welche Rolle spielen Standards in diesem Zusammenhang?

– Welche Bedeutung hat diese Umsetzung für die Städte, wo sind die Gestaltungsräume?

– Welche Weiterentwicklungen und Potenziale für den Zuständigkeitsfinder sehen Sie?

Referent: Thomas Patzelt
(Geschäftsführer Teleport GmbH)

11:45 Moderierte Fragen an die Referenten und Antworten

12:15 Ausklang

 

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind ab sofort möglich: expertenforum at Bdip.de. Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung sowie kurz vor der Veranstaltung den Zoom-Link.

Workshop
„Werkstatt Kurtaxe“

Das Thema „Kurtaxe“ ist für touristisch attraktive Kommunen von erheblicher Bedeutung, um die für touristische Infrastruktur und Dienstleistungen erforderlichen Kosten decken zu können. Gleichwohl ist dieses Thema bekanntermaßen schwierig, die Akzeptanz der Kurtaxe ist oft verbesserungswürdig.

Vor diesem Hintergrund lädt der Bund Deutscher Internetportale (BDIP) herzlich zu einem Workshop „Werkstatt Kurtaxe“

vom 11. November 2019 11:00 Uhr, bis 12. November 2019 13:00 Uhr

im Kurhaus Bad Bevensen, Dahlenburger Str. 1, 29549 Bad Bevensen

ein. Die Veranstaltung hat zum Ziel, Probleme rund um das Thema Kurtaxe zu erörtern und Lösungsmöglichkeiten – insbesondere im Bereich der Digitalisierung – aufzuzeigen. Themen sind u.a.:

  • Rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen der Kurtaxe
  • Akzeptanz und Zahlungsbereitschaft der Kurtaxe – gerade auch bei Tagesgästen
  • Erfahrungsberichte aus Kommunen
  • Einbindung der regionalen Wirtschaft
  • Digitale Lösungen / Technische Innovation
  • u.v.a.m.

Ihre eigenen Anliegen rund um das Thema Kurtaxe sind ebenfalls herzlich willkommen! Senden Sie uns gern in Vorfeld Ihre Themenwünsche zu, wir werden sie bei der Planung möglichst berücksichtigen.

Die Kosten des Workshops (ohne Übernachtung) betragen € 98,00 und zusätzlich € 20,00 für die Teilnahme am Abend-Buffet je Teilnehmer. Sie können sich für den Workshop über unseren Ticket-Shop bei Xing-Events anmelden, eine Xing-Mitgliedschaft ist hierfür nicht erforderlich.

Aus organisatorischen Gründen müssen wir die Zahl der Teilnehmer auf 50 Personen begrenzen. Die Anmeldungen werden nach Reihenfolge des Eingangs bestätigt. Wenn Sie ein Übernachtungs-Angebot aus dem Kongresskontingent wünschen, informieren wir gern die Tourist-Information Bad Bevensen.

Vorläufige Agenda:
Mo. 11.11.2019 Erfahrungsaustausch und Bestandsaufnahme
Ab 11:00 Anreise / Anmeldung – Get-together im Foyer

13:00 – 13:10 Begrüßung
13:10 – 13:20 Grußwort
13:20 – 14:00 Kurtaxe/ Kurabgaben: ein Überblick
14:00 – 14:30 Rechtliche Rahmenbedingungen der Kurtaxe
14:30 – 15:00 Zur Akzeptanz und Zahlungsbereitschaft von Kurtaxe
15:00 – 15:30 Zur Analyse der Verkehrsströme von Besuchern
15:30 – 16:00 Kaffeepause
16:00 – 17:00 Erfahrungsberichte aus verschiedenen Kommunen
17:00 – 17:30 Diskussion

ab 19:00 Gemeinsames Abend-Buffet und anschließendes Get-together

Di. 12.11.2019 Analysen und Digitalisierung
09:00 – 09:10 Begrüßung
09:10 – 10:00 Aktuelle und kommende Herausforderungen für Kommunen: Steuerrecht, Datensicherheit und Datenschutz; Satzungen
10:00 – 11:00 Zur Digitalisierung der Kurtaxe: Ein Überblick über derzeitige Systeme – Leistungen und Erfahrungen
11:00 – 11:30 Payment-Konzepte im Rahmen der Digitalisierung der Kurtaxe
11:30 – 12:00 Kaffeepause
12:00 – 12:30 Erfahrungsberichte und Diskussion: Digitalisierung und Kurtaxe – was ist notwendig, was ist sinnvoll? Chancen, Herausforderungen, Probleme
12:30 – 13:00 Resümee der Tagung- Abschlussdiskussion

ab 14:00 Stadtführung durch Bad Bevensen (bei genügender Nachfrage, ab 5 Personen)

Wir würden uns freuen, Sie im November zu dieser in Deutschland bisher einmaligen Veranstaltung begrüßen zu dürfen!

Hier anmelden!

Verwaltung der Zukunft
Expertenforum des BDIP 2019: Bürgerportale – Königsweg oder Sackgasse?

Konkurrenz zum Stadtportal oder ergänzende Harmonie? 
Ersetzen Bürgerportale das klassische Stadt- oder Kreisportal? 
Welche Möglichkeiten zum Management von Portalen und Daten in einer vernetzten bundesweiten Infrastruktur gibt es?

Mittwoch, den 15. Mai 2019, ab 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr, Rotes Rathaus in Berlin

Seit vielen Jahren versuchen Kommunen, Landkreise und Ministerien die Digitalisierung in den Verwaltungen voran zu treiben und Leistungen digital für die Bürgerinnen und Bürger anzubieten. Nach vielen Leuchtturmprojekten entstand ein Flickenteppich von inkompatiblen und nicht übertragbaren Lösungen. 

Lösen Bürger- bzw. Serviceportale nun dieses Problem und schaffen einfaches eGovernment für alle Kommunen und Kreise? Wie können Kommunen ihre digitalen Bürgerdienste optimal anbieten? Wie können die Fachverfahren dort eingebunden werden, um echte digitale Prozesse umzusetzen?

Dieses Expertenforum hat sich den technischen und strategischen Fragestellungen rund um den Einsatz von Bürgerportalen gewidmet. Es wurden die Technologien erläutert und die drei wesentlichen Bürgerportallösungen vorgestellt. 

Die Rahmenbedingungen auf der Bundesebene und der Datenschutz wurden ebenfalls beleuchtet. In Diskussions- und Fragerunden, sowie den Pausen sind offene Punkte mit den Referenten diskutiert worden.

Agenda Expertenforum:

09:30 – 10:00 Eintreffen + Kaffee

10:00 – 10:10 Eröffnung und Begrüßung

Henning Sklorz, BDIP

10:10 – 11:00 Begriffsbestimmung und Einführung
„Dienste und Funktionen von Bürgerportalen“, 
Detlef Sander, Vorstand BDIP, Geschäftsführer DATABUND

„Interoperable Servicekonten –  Hintergrund und Funktionen“ 
Dr. Stephan Klein, Governikus KG

Portalverbund – Ziele und Rechtsrahmen für Städte und Kreise
Prof. Dr. Torsten Siegel, FU Berlin

11:00 – 11:15 Fragen und Diskussion

11:15 – 12:15 Bürgerportal-Lösungen für Städte und Kreise

„Online-Service-Infrastruktur – Digitalisierungsplattform für Bürger, Organisationen und Verwaltung“,
Yvonne Dahm, stv. Abteilungsleiterin Digitalisierungsberatung, Dataport AöR

Das Bürgerserviceportal der AKDB
Herr Michael Diepold, Senior Vice President Digital Government, AKDB – Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern

Das Bürgerportal der regioIT, 
Dirk Schweikart, Centerleiter Kommunale Digitalisierungs-lösungen, regio iT – gesellschaft für informationstechnologie mbh

12:15 – 12:30 Fragen und Diskussion

12:30 – 13:30 Mittagessen und gettogether

13:30 – 14:40 „Sachstand der Digitalisierungsprojekte des Bundes“, 
Ernst Bürger, Unterabteilungsleiter, Bundesministerium für Inneres, Bau und Heimat (BMI)

„Kommunale Beteiligung an der Verwaltungsdigitalisierung“, 
Dr. Ariane Berger, Deutscher Landkreistag

Analog und strategisch! Wie sich Kommunen im Zeitalter der Verwaltungsdigitalisierung neu aufstellen, 
Alexander Handschuh, Deutscher Städte und Gemeindebund

Fragen und Diskussion

14:40 – 15:00 Perspektiven für eine moderne Bürgerbeteiligung durch Bürgerportale – Ergebnisse des Workshops vom Vortag
Dr. Angela Jain, Bereichsleiterin, nexus Institut für Kooperationsmanagement GmbH

15:00 – 15:20 Kaffeepause

15:20 – 16:15 Praxisbeispiele für Bürgerportale
Strategien und Umsetzungsstand bei der Stadt Berlin
Olf Dziadek, Berlin.de

Umsetzung und Erfahrungen mit dem Bürgerportal Aachen
Peter Klingel, Leiter der Onlineredaktion, Stadt Aachen

Fragen und Diskussion

16:15 – 16:30 Fazit und Schlussworte, Ende der Veranstaltung

 

Verwaltung der Zukunft
Workshop 2019: Bürgerbeteiligung und Bürgerportale

Wie können Bürgerportale für die Beteiligung der Bürger genutzt werden? Bringen Bürgerportale eine neue Qualität der Beteiligungsmöglichkeiten?

Dienstag, den 14. Mai 2019, ab 11:00 Uhr bis 16:30 Uhr, Rotes Rathaus in Berlin

Städtische Vorhaben von großer Tragweite können heute nicht mehr politisch beschlossen und umgesetzt werden, ohne die Bürgerinnen und Bürger zu informieren und frühzeitig zu beteiligen, our article.

Die Kehrseite von Beteiligungsangeboten ist, dass häufig „immer die Gleichen“ zu den Veranstaltungen erscheinen. Um die Teilnahmechancen von Bürgerinnen und Bürgern zu verbessern werden zusätzlich Angebote für Online-Beteiligung gemacht. Die meisten Beteiligungsplattformen bringen jedoch weitere Hürden mit sich, z.B. deren Auffinden oder auch die erforderliche Registrierung.

Ziel des Workshops war es, die neuen Möglichkeiten der Nutzung von Bürgerportalen für Bürgerbeteiligung zu beleuchten und Herangehensweisen zu entwickeln, wie die Bürgerbeteiligung in der Zukunft umgesetzt werden kann. Bürger- und Serviceportale bieten die Chance signifikante Teilnehmerzahlen mit hoher qualitativer Relevanz zu generieren, da sie alle Zielgruppen (die Interessierten und die nicht-Interessierten) ansprechen und reduzierte Zugangshürden haben.

Welche Beteiligungsformate optimal sind und welche technischen Lösungen geeignet sind bzw. gebraucht werden, war Inhalt dieses Workshops.

Den Workshop veranstaltete der BDIP in Kooperation mit dem Nexus Institut Berlin.

Agenda Workshop:

11:00 – 12:00 Begrüßung und Einführung in den Workshop

  • Begrüßung durch Henning Sklorz, (BDIP) und Dr. Angela Jain (nexus Institut)
    • Einführung in die Ziele und Vorgehensweise des Workshops
    • Vorstellungsrunde zum Kennen lernen
    • Input:
      • Bürgerbeteiligung und Bürgerbeteiligungs-Portal in der Landeshauptstadt Potsdam, Frau Fanni Schmidt, Landeshauptstadt Potsdam, Bereich Partizipation und Tolerantes Potsdam
      • Bürgerbeteiligung und Bürgerserviceportal in Brandenburg, Herr Dr. Ortwin Böckmann, Brandenburgischer IT-Dienstleister Kommunales Anwendungszentrum

12:00 – 13:00 Mittagspause

13:00 – 14:30 Arbeitsphase 1:
Ist-Analyse: Online-Beteiligungsplattformen vs. Beteiligung per Bürgerportal. Wo liegen die Chancen, was sind die Hürden?

  • Input: Welche Möglichkeiten können Bürgerportale für die Bürgerbeteiligung bieten?, Dirk Schweikart, regioIT

14:30 – 15:00 Kaffeepause

15:00 – 16:15 Arbeitsphase 2
Blick nach vorne: Bringen Bürgerportale eine neue Qualität der Beteiligung? Wie kann diese optimal genutzt werden?

16:15 – 16:30 Zusammenfassung und Abschluss