BDIP mit erweitertem Vorstand und neuer Leitung

Am 2. November 2015 tagte die Mitgliederversammlung des Bundesverbands Deutscher Internet-Portale e.V. (BDIP). Die Mitgliederversammlung wählte dabei auch einen neuen Vorstand. Nach mehr als 13 Jahren erfolgreicher Arbeit als Vorstandsvorsitzender des BDIP steht Rainer Appelt ab sofort nur noch als stellvertretender Vorsitzender zur Verfügung. Appelt bleibt aber erster Ansprechpartner für den kommunalen Bereich.

Foto des neuen Vorstands des BDIP

Der neue Vorstand des Bundesverbands Deutscher Internetportale (BDIP): Dirk Knäpper, George Wyrwoll, Detlef Sander, Henning Sklorz, Robert Schaddach, Rainer Appelt und Dr. Michael Faltis (v.l.n.r.).

Der Bundesverband wird künftig von Henning Sklorz geleitet. Sklorz ist Abteilungsleiter bei der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, dem Betreiber der Internetaktivitäten des Stadtportals www.bremen.de. Die Pressearbeit wird künftig von George Wyrwoll von Sodexo Benefits and Rewards Services geführt. Detlef Sander, Vorstandsvorsitzender der net-Com AG, Robert Schaddach, MdA in Berlin und Beirat bei Kötter GmbH & Co. KG, Dr. Michael Faltis von der Guide2 GmbH und Dirk Knäpper von Six Offene Systeme GmbH, wurden als Vorstandsmitglieder jeweils für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt.

Erfolgreicher BDIP-Kaminabend 2015 zum Thema: „Quo Vadis Kommunalportale“

Foto der Gäste des BDIP-Kaminabend 2015

Rainer Appelt eröffnet den Kaminabend in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft

Kommunale Informationsportale von Städten, Landkreisen und Gemeinden sind ein zentraler Faktor in der Informationsversorgung von Bürgerinnen und Bürger. Welche Trends im Bereich eGovernment, Social Media und Mobile dabei aktuell besonders relevant sind, thematisierte der Kaminabend des Bundesverbands Deutscher Internet-Portale e.V. (BDIP) in der zurückliegenden Woche in der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin.

 

Stadtportale müssen praktische Bürgeransprüche reflektieren und ihr Profil schärfen
Gegenüber dem Berliner Reichstag diskutierte der BDIP bei dem hochkarätig besetzten Kaminabend in der Parlamentarischen Gesellschaft dann mit

  • Thomas Jarzombek (MdB, Mitglied des Bundestagsausschusses ‚Digitale Agenda‘ und IT-Unternehmer aus Düsseldorf),
  • Franz-Reinhard Habbel (Pressesprecher Deutscher Städte- und Gemeindebund, DStGB und Mitglied des IT-Planungsrates),
  • Dr. Kay Ruge (Deutscher Landkreistag, Beigeordneter für neue Medien, Mitglied des IT-Planungsrates) sowie
  • André Bajorat (FinTec Experte und Geschäftsführer des Start-Ups Figo)

Handlungsstrategien für zukünftige Entwicklungen im Bereich der Kommunalportale.

 

Foto vom Referenten Thomas Jarzombek

Referent Thomas Jarzombek (MdB, Mitglied des Bundestagsausschusses ‚Digitale Agenda‘ und IT-Unternehmer aus Düsseldorf)

Dabei zeigte sich deutlich, dass seitens der Kommunalportale eine stärkere Fokussierung auf die Portalbesucher und ihren Nutzen erfolgen muss, um die Attraktivität kommunaler Portale zu sichern. Insbesondere, da sich der Informations-Wettbewerb verschärft: Denn zunehmend werden private Anbieter auch in den Bereichen tätig, die bislang den öffentlichen Betreibern vorbehalten waren. Eine Kernforderung des BDIP lautet denn auch: die kommunalen Portale müssen sich wieder auf ihre ureigenen Kompetenzen konzentrieren und verstärkt an der medienbruchfreien und nutzergerechten Abwicklung von Verwaltungsdienstleistungen, also einer stärkeren Profilierung kommunaler Angebote arbeiten. Rein technische Anpassungen, wie etwa ein responsives Layout der Portale, reichen dagegen aufgrund der zunehmenden Nutzung mobiler Endgeräte längst nicht mehr aus.

Foto vom Referenten Franz-Reinhard Habbel

Referent Franz-Reinhard Habbel (Pressesprecher Deutscher Städte- und Gemeindebund, DStGB und Mitglied des IT-Planungsrates)

Damit die Behörden ihre Monopolstellung bei den Bürgerdiensten werthaltig bewahren können, müssen elektronischen Angebote so einfach und attraktiv gestaltet sein, dass sie den Nutzerinteressen entsprechen. Hier können Kommunalportale noch konsequenter „vom Bürger her denken“ und die Digitalisierung aller Angebote konsequent vorantreiben, so das Fazit der Veranstaltung. Studien zeigen, dass dies in der jüngeren Vergangenheit bislang nur eingeschränkt gelungen ist. Der Bundesverband Deutscher Internetportale sieht sich deshalb in seiner Rolle gestärkt, die Kommunen in diesem Prozess mit Vernetzung und Branchenwissen zu begleiten.

 

Portalangebote für Flüchtlinge als Motor der Digitalisierung

Foto vom Referenten Dr. Kay Ruge

Referent Dr. Kay Ruge (Deutscher Landkreistag, Beigeordneter für neue Medien, Mitglied des IT-Planungsrates)

Bei der Informationsversorgung und Koordination von Unterstützungs- und Integrationsmaßnahmen für Flüchtlinge und Asylbewerber können kommunale Portalen ebenfalls helfen, regionale Anliegen zu bündeln und Bürgen, wie Flüchtlingen, als zentrale Informationsplattform dienen. Derzeit stehen die kommunalen Portale noch hauptsächlich im Zeichen der Hilfe für Bürgerinnen und Bürger. Der nächste Schritt hin zum Angebot für Flüchtlinge bedeutet eine enorme Chance und Verpflichtung für die Kommunen, Prozesse und Dienstleitungen zu digitalisieren und somit Bürger und Flüchtlinge als Bezugspunkte zusammenzubringen.
Der BDIP mahnt daher dringend auch eine weitere Digitalisierung der Prozesse rund um das Management der Flüchtlingsaufnahme an.

 

Foto vom Referenten André Bajorat

Referent André Bajorat (FinTec Experte und Geschäftsführer des Start-Ups Figo)

Am Ende des Abends zieht der BDIP ein positives Fazit zu dem gelungen Kaminabend. Die vielfältigen Vorträge haben den aktuellen Stand der Überlegungen zu diversen politischen Themen von ganz unterschiedlichen Seiten beleuchtet und damit angeregte Diskussionen gefördert. Für den BDIP steht fest, dass sich der Kaminabend als Format etabliert hat und es auch im Jahr 2016 wieder eine solche Veranstaltung geben wird.
Der BDIP bedankt sich bei allen Referenten und Gästen des Abends.

BDIP-Kaminabend 2015 zum Thema: „Quo Vadis Kommunalportale“ im Hause der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft

Impressionen vom Kaminabend des BDIP in der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin

Kaminabend des BDIP Parlamentarischen Gesellschaft Berlin

Die gesamte Onlinewelt ist mit großer Geschwindigkeit im Umbruch. Die Gewohnheiten und Erwartungen der Nutzer verändern sich und zwingen die Kommunen dazu ihre Rollen und Handlungsfelder zu überdenken.
Eine besondere Bedeutung kommen den Schnittstellen zwischen Bürger und Kommune zu: den Kommunalportalen. Welche Rolle und Bedeutung können Kommunalportale zukünftig noch haben? Wo decken sich Erwartungen der Bürger und Angebot der Kommunen nicht mehr?

In der gediegenen Atmosphäre der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft diskutieren wir im Rahmen eines Abendessens gemeinsam mit den Impulsreferenten

André Bajorat (Experte für Trends und Veränderungen durch neue Medien im Bereich Finanzwesen, Geschäftsführer des Startups figo aus Hamburg)

Franz-Reinhard Habbel (DStGB, Pressesprecher, Mitglied des IT-Planungsrates)

Thomas Jarzombek (MdB, Mitglied des Bundestagsausschusses ‚Digitale Agenda‘, IT-Unternehmer aus Düsseldorf)

Dr. Kay Ruge (Deutscher Landkreistag, Beigeordneter für neue Medien, Mitglied des IT-Planungsrates)

Für die Teilnehmer soll dieser Kaminabend Anregungen und Impulse für Handlungsstrategien und einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der Kommunalportale geben.

Zur Anmeldung (PDF-Download): BDIP Einladung + Anmeldung zum Kaminabend 2015

Downloads zum 21. Expertenforum des BDIP 2015 „Quo vadis kommunale Portale“

Alle verfügbaren Vorträge des 21. Expertenforums vom 12. Juni 2015 in Berlin analog zur Tagesordnung:

21. Expertenforum des BDIP 2015 liefert Antworten und Anregungen auf die Frage „Quo vadis kommunale Portale“

21. EF des BDIP Quo vadis kommunale Portale

Mit der Leitfrage „Quo vadis kommunale Portale?“ begrüßte der Vorsitzende des BDIP, Herr Rainer Appelt gemeinsam mit den Vertretern des Deutschen Städte und Gemeindebundes und des Deutschen Landkreistag die Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebietes zum 21. Expertenforum im Roten Rathaus in Berlin. Auftakt der Veranstaltung bildeten die sehr interessanten Vorträge der Gastgeber bzw. Veranstalter, wie dem Vorsitzende des IT-Planungsrates und Staatssekretär des Landes Berlin, Herr Andreas Statzkowski, dem Vertreter des Deutschen Landkreistages, Herr Dr. Torsten Mertins und dem Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Herr Franz-Reinhard Habbel. Im Laufe der Veranstaltung wurden neueste Lösungsansätze und Überlegungen zur Fortentwicklung von Portalen aus den unterschiedlichen Blickwinkeln von großen Kommunen und Portalen über verschiedene Verbände, die Wissenschaft bis hin zur kleineren Kommune präsentiert. Neben vielen Anregungen und Ideen können zusammenfassend folgende wichtige Leitlinien für die Planung bzw. Ausrichtungen von Portalen festgehalten werden:

  • Portale bzw. Webangebote sollten unbedingt aus der Sicht der mobilen Endanwender entwickelt werden, d. h., responsive Webdesign ist Pflicht
  • Starten oder Ausbau der Kommunikation mit den NutzerInnen z. B. via Social Media
  • Die Barrierefreiheit und Usability müssen unbedingt von Anfang an mitgedacht werden
  • Transparenzgedanke: Nutzen der Möglichkeiten auf Webportalen zur Verbesserung der Transparenz der Verwaltung (z. B. mittels Open Daten)
  • Die Zielgruppenorientierung nimmt einen sehr hohen Stellenwert ein, ggfls. müssen Webangeboten dementsprechend aufgeteilt bzw. neu strukturiert werden
  • Emotionalität des Gesamtauftritts gewinnt zunehmend an Bedeutung
  • Informationen werden immer mehr über aussagefähige Bilder sowie Videos anstellen von umfangreichen texten transportiert, Social Media Angebote ohne ansprechende Bilder ist zwecklos
  • Servicegedanken stärken, Angebote dahingehend überprüfen und ggfls. neu ausrichten
  • Verbesserung/Vereinfachung der Erschließung der Inhalte (Bündelung von Dienstleistungen, Optimierung der Suchergebnisse)

BDIP plant bundesweite Befragung auf Portalen/Kooperation mit TU Berlin

Die Beiträge und Diskussion des 21. Expertenforums bestätigen den Bedarf für eine bundesweite, aktuelle und fundierte Erhebung hinsichtlich der Bedürfnisse sowohl der unterschiedlichen Nutzergruppen wie auch der Anbietern kommunaler Portale. Der BDIP kooperiert in diesem Zusammenhang mit der TU Berlin und beteiligt sich an einer aktuellen Ausschreibung des Bundesforschungsmisteriums. Wichtiger Bestanteil des auf drei Jahre angelegten Forschungsprojektes ist die Verknüpfung von Onlineportalen und online-Partizipation. Weitere wichtige Kooperationspartner neben den wissenschaftlichen Einrichtungen sind u. a. die Städte Berlin und Hannover sowie der DStGB.

Prof. Dienel von der TU Berlin stellte in diesem Zusammenhang in seinem Vortrag das Forschungsprojekt vor und zeigte auf, welche Möglichkeiten der Beteiligung bestehen. Gleichzeitig bot Prof. Dienel an, sich direkt an dem Vorhaben zu beteiligen. Interessenten können sich gern unter info@BDIP.de melden.

Die Vorträge des 21. Expertenforums stehen für die TeilnehmerInnen des Expertenforums sowie Mitgliedern des BDIP auf Nachfrage via Mail an info@BDIP.de zur Verfügung.

Impressionen vom 21. Expertenforum in Berlin 2015

Deutschlandflagge im Foyer des Reichstags

Der BDIP
lädt Sie gemeinsam mit dem
Deutschen Städte- und Gemeindebund und dem
Deutsche Landkreistag
ganz herzlich ein zum

21. Expertenforum
Montag, den 15. Juni 2015, ab 09:30 Uhr
im Roten Rathaus in Berlin

 

Download: A N M E L D U N G (mit Tagesordnung + Einladung) zum 21. BDIP Exptertenforum.

Wohin führt der Weg der kommunalen Portale von morgen? Reicht es aus, die Seiten auf responsives Design umzustellen oder haben die Bürgerinnen und Bürger eine völlig andere Erwartung an ihre Kommunen? Was sind die Trends und in welche Richtung muss ich die Entwicklung meiner kommunalen Seiten steuern? Die Entwicklung und Ausrichtung der Stadtportale von morgen wird noch wesentlich stärker unter dem Einfluss von Faktoren wie Social Media, Partizipation, Mobile, Dienstleistungen online, Ressourcen- und Finanzknappheit etc. stehen.

Sind da die opulenten Stadtportale mit ihren vielen tausend mehr oder weniger liebevoll gepflegten Seiten nicht obsolet? Reicht es nicht, in Zukunft eine aktuelle Infodatenbank einer Stadt mit einem Suchschlitz ins Netz zu stellen, um sich gleichzeitig Dienstleistungen, Bezahldienste, Terminvergabe per mobile App herunterzuladen und sich auf die Social-Media Kanäle zu konzentrieren? Was will eigentlich der Bürger?

Wir freuen uns, mit Ihnen zusammen dieses wichtige Thema in 2015 mit hochkarätigen Referenten nicht nur zu diskutieren, sondern auch Strategien und Maßnahmen für die weitere Entwicklung aufzuzeigen.

Download: A N M E L D U N G (mit Tagesordnung + Einladung) zum 21. BDIP Exptertenforum.

Bitte merken Sie sich auch

4. Kaminabend am Montag, den 2. November 2015

zu diesem Thema vor.

Kaminabend in der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin


Für den Kaminabend stehen dem BDIP zwei exclusive Locations zur Verfügung: Die Parlamentarischen Gesellschaft (Berliner Regierungsviertel unweit des Deutschen Bundestages im Reichstag) und die Dachrestaurant Käfer im Hause des Deutschen Bundestages, direkt an der Glaskuppel des Reichstages

Das Format „Kaminabend“ des BDIP zeichnet sich dadurch aus, dass fachlich wichtige Metathemen der kommunalen Portale in einem kleinen Kreis mit hochkarätigen Referenten aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung sowie den Teilnehmern aus diesem Umfeld in einem exklusiven Ambiente kompetent diskutiert und analysiert werden. Der Kaminabend findet jährlich statt und ergänzt die Reihe „Expertenforen“ des BDIP.

Impressionen vom Kaminabend in der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin

 

20. Expertenforum am 19. Mai 2014 im Roten Rathaus in Berlin: Mobile erreicht die Verwaltungen

Der Trend ist klar: wir befinden uns auf dem Weg in die Post-PC-Ära. „Das Zeitalter der Konnektivität, des „Internets der Dinge“ hat begonnen“ so Eröffnungsredner Franz-Reinhard Habbel, Sprecher DStGB. „Dies mache eine IT-Infrastrukturoffensive 2.0 bei den Kommunen dringend erforderlich“, so Habbel weiter. Der Bogen der Veranstaltung reichte von einer sehr plakativen und zugleich deutlich machenden Analogie der Entwicklungsgeschwindigkeit des Strassenverkehrs im Vergleich zur Entwicklungsgeschwindigkeit der IT, speziell des Internets, über die ausführliche Darlegung von Vor- und Nachteilen sowie Einsatzmöglichkeiten von „Web-Apps“ sowie „native-Apps“, bis zu den Möglichkeiten der professionellen Einbindung von elektronischen Zahlungsmöglichkeiten wie Paypal und den Eckpunkten des Datenschutzes und der Sicherheit bei mobilen Geräten und Anwendungen. Praxisbeispiele u. a. aus Wien, Bremen und Stolberg rundeten das Forum mit der Erkenntnis ab, dass es wichtig ist, unbedingt den mobilen Mehrwert für den User zu erfassen sowie -wenn möglich- eher Daten Firmen bereitzustellen, anstatt selbst Apps zu entwickeln oder zu beauftragen.

Gruppenfoto Expertenforum des BDIP 2014 - "Mobil erreicht die Verwaltungen"

Gruppenfoto Expertenforum des BDIP 2014 – „Mobil erreicht die Verwaltungen“

Der Vorsitzende des BDIP, Herr Rainer Appelt, fasste in seinem Schlusswort zusammen: Auch die Informationsangebote der Kommunen werden immer stärker über mobile Endgeräte abgerufen, was wegen der geringen Auflösung bei den Geräten zwangsläufig ein responsive Layout erfordert. Hier besteht großer Handlungsbedarf, da derzeit bei der Mehrzahl der Kommunen in der Bundesrepublik Deutschland ein „responsive Auftritt“ nur geplant ist. Geht es um die Frage „Webapp“/“native App“, so gilt: zunächst sollte versucht werden, die Informationsangebote „responsive“ bereitzustellen. Eine WebApp wird in den meisten Fällen ausreichen, sofern es sich um eine einfache Formularanwendung handelt. Im Einzelfall sollte dann entschieden werden, ob eine native App sinnvoll ist. Wichtigste Rahmenbedingungen vor dem Hintergrund der vergleichsweise hohen Erstellungs- und Folgekosten sind: eine ganzheitliche eGovernment-Planung sowie eine genaue Analyse der Bedarfe bei den Kunden. Und nicht zuletzt ist genau zu prüfen, ob Inhalte, Services und Funktionen Kerngeschäft der Verwaltung oder nicht viel besser durch andere Anbieter bereitgestellt werden sollte.

Mit Hilfe der auf im Folgenden herunterladbaren Vorträge der Referenten des 20. Expertenforums des BDIP können alle angesprochenen Themen nachgelesen werden.

AGENDA und DOWNLOADS
20. Expertenforum des BDIP in Berlin „Mobile erreicht die Verwaltungen“

 

Alles wird mobil – Städte als Raum der Kommunikation/ 5 Grundsätze zu mobileGov
Franz-Reinhard Habbel, Sprecher DStGB, Leiter InnovatorsClub/ Dirk Arendt, Good Technology – Vortrags-Download: Good_DAR_Berlin_Mai2014.pptx

Entwicklungen und Notwendigkeiten der Mobildarstellung für Städte
Jens Fromm, Fraunhofer FOKUS, Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT), Berlin Vortrags-Download:BDIP_Fromm.pptx

Ergänzung von Stadtportalen durch City-Apps als PPP-Modell
Matthias Kant, CITYGUIDE AG, Zürich

Mobile Zahlung von Verwaltungsleistungen
Boris Wolter, PayPal SE, Potsdam – Vortrags-Download: 20140519_BDIP.pptx

Praxisberichte aus zwei kommunalen Mobile-Projekten
Zwei Mobile-Umsetzungen, einmal als Responsive Design und einmal als App mit Schnittstellen zum Internet-Portal, werden beispielshaft vorgestellt. Die Referenten stehen anschließend für Fragen zur Verfügung.
Vortrags-Download „Projekt Stolberg“: Vorstellung des Stolberg-Projektes – BDIP-Expertenforum.pptx
Vortrags-Download „Responsive“ SIX_Mobile-Trend_BDIP

Datenschutz und Sicherheit bei Mobile Devices
Herr Matthias Hirsch Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) – angefragt – Vortrags-Download: Mobile IT-Sicherheit

Praxisbericht: Bremen mobil
Henning Sklorz, Bremen.Online GmbH – Vortrags-Download: Bremen-OnlineBDIP

Außerdem möchten wir Sie schon jetzt auf den nächsten BDIP Kaminabend am 1. Dezember 2014 in der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin hinweisen. Auch hier gilt: Bitte melden Sie sich rechtzeitig an. Die Anzahl der Teilnehmerplätze ist begrenzt. Gern senden wir Ihnen Informationsmaterial zu den Veranstaltungen zu.

 

 

01.12.2014
Exklusives Ambiente, Top-Impulsvorträge & Onlinebefragung via Smartphone:
Ein gelungener BDIP-Kaminabend 2014 zum Thema „Mobile“ erreicht die Verwaltung

In der besonderen Atmosphäre gleich neben dem Plenarsaal des Deutschen Bundestages initiierten die geladen Gäste wie Saskia Esken (Stellv. Sprecherin des Bundestagsausschusses Digitale Agenda) F.-H. Habbel (Sprecher des DStGB) und Isa Sonnenfeld (Twitter Inc.), mit ihren polarisierenden Impulsbeiträgen eine fachliche Diskussion unter den Vertretern von Städten und Dienstleistern.

Der BDIP führte zum ersten Mal begleitend zur Diskussion und den Impulsvorträgen eine Onlinebefragung via Handy zum Thema „Mobile erreicht die Verwaltung“ durch. Die Befragung erfolgte in mehreren Blöcken. In der Galerie finden sie die wichtigsten Ergebnisfolien.

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Impressionen
vom 3. Kaminabend des BDIP im Reichstag

 

Einladung zum Kaminabend des BDIP im Reichstag

Smartphones sind inzwischen aus dem Alltag der Bürgerinnen und Bürger nicht mehr weg zu denken. Mit steigender Tendenz heißt das Zauberwort „mobile“. Die Meinungen, was und wie der richtige Weg für die Städte und Gemeinden in Bezug auf das Thema „mobile“ ist, gehen weit auseinander. Genau an diesem Punkt setzt der BDIP mit seinem Kaminabend an:

In einmaliger Atmosphäre im Dachrestaurant Käfer im Hause des Deutschen Bundestages, direkt an der Glaskuppel des Reichstages gelegen, werden wir mit Isa Sonnenfeld (Head of Broadcast & Government, Twitter Inc.), Saskia Esken (Stellv. Sprecherin des Bundestagsausschusses‚ „Digitale Agenda“), Franz-Reinhard Habbel (Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes) und Frau Cornelia Rogall-Grothe (Staatssekretärin im BMI, Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik – angefragt) kontroverse Thesen kompetent aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Für die Teilnehmer soll dieser Kaminabend exklusive Anregungen für Handlungsstrategien und einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen geben.

Wir möchten u. a. mit Ihnen über diese Thesen diskutieren:

  • „Mobile“ macht klassische Stadtportale (auch responsive) überflüssig
  • „Mobile“ wird Dreh- und Angelpunkt der Bürgerkommunikation
  • Ohne berührungsloses Identifizieren & Bezahlen ist „Mobile“ völlig überbewertet

Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die besondere Gelegenheit zu einer geführten Begehung der Reichstags-Kuppel und einem Eindruck vom Parlamentsbetrieb.

Wichtiger Sicherheitshinweis für den Besuch des Kaminabends
Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der erhöhten Sicherheitsmaßnahmen des Deutschen Bundestages von allen Gästen Name, Vorname und Geburtsdatum benötigen. Diese werden wir dann an den Polizei- und Sicherheitsdienst weiterleiten. Für den Einlass ist ein gültiges Ausweisdokument mit Lichtbild notwendig.

Downloads:

 

 

19. Expertenforum am 02.12.2013 in Berlin ein voller Erfolg!

Gruppenfoto BDIP Expertenforum 2013 in Berlin
Das Feedback der TeilnehmerInnen und ReferentInnen war einstimmig: diese Veranstaltungsreihe verdient das Prädikat wertvoll und ist aufgrund der Kombination von aktuellen Themen mit Beiträgen und Diskussionen von und mit ausgewiesenen Experten auf dem jeweiligen Themengebiet einmalig in Deutschland. Passend hierzu das besondere Ambiente des Roten Rathauses von Berlin.

Das 19. Expertenforum wurde in Zusammenarbeit mit Hern Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte und Gemeindebundes, durchgeführt. Die Beiträge beim zum Thema “Tabu Social Media und Mobile – verlieren die Verwaltungen ihre BürgerInnen von morgen?” finden Sie in der folgenden Linkliste als Download. Für Rückfragen steht Ihnen der Vorstand unter info@bdip.de gern zur Verfügung.

Die Beiträge des 19. Expertenforums
in der Vortragsreihenfolge zum Downloaden

  • Datenschutz und Vertraulichkeit ausländischer Geheimdienste in Zeiten von Social Media und möglichen Spähangriffen Markus Böger, Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport – Vortrag nur auf Anfrage an -> info@bdip.de erhältlich.
  • Social Media bis Mobile – Verlieren Kommunen Ihre Bürger von Morgen durch immer schnellere Trends?Vortrag von Hern Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte und Gemeindebundes -> 131202 Berlin BDIP Epertenforum
  • Strategien und Erfahrungen der Stadt Berlin mit Social Media und mobilen Angeboten (Apps) Praxisbericht der Stadt Berlin durch Praxisbericht Berlin Herrn Ganser -> 131202_Portalstrategie_Land-Berlin
  • Der Mobile-Trend erreicht die Verwaltungen Detlef Sander, -> Der Mobile-Trend erreicht die Verwaltung
  • Potenziale und Möglichkeiten für Städte mit Social Media – Was können kommunale Portale tun, um ihre Einwohner von morgen für sich zu gewinnen? Dr. Gunnar Bender, Director Public Policy Martin Fuchs, pluragraf.de
    -> BDIP_Potenziale und Möglichkeiten für Städte mit Social Media_Martin Fuchs_02.12.2013