Breitere Studie zu Prozessen der Bürgerbeiteiligung

PIAZZA ScreenshotBreitere Studie zu Prozessen der Bürgerbeteiligung

BDIP kooperiert mit Nexus Institut

Das weite Feld der „Bürgerbeteiligung“  ist aus Sicht des BDIP in der Bundesrepublik bislang wenig transparent und bürgerfreundlich.  Nach Erkenntnissen des Nexus Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung GmbH werde allein in Nordrhein-Westfalen allgemein über mangelnde Bürgerbeteiligung geklagt, allerdings leiden selbst die bestehenden Verfahren an Bekanntheit und Verknüpfung. „Die Bürgerinnen und Bürger wünschen sich, dass ihre Interessen berücksichtigt werden, eine Kommunikation auf Augenhöhe“, so Dr. Jain vom Nexus Institut anlässlich ihres Vortrages beim Kaminabend. Um das Thema „Bürgerbeteiligung“ transparenter und effizienter für die Kommunen zu gestalten,  kooperiert der BDIP mit dem Nexus Institut, um eine breitere Studie zu Prozessen der Bürgerbeiteiligung zu erstellen. Das Nexus Institut ist Teil des europäischen Projektes „Piazza“, welches neue Möglichkeiten der Bürgerbeteiligungen für Smart Citys bietet.

Was Piazza?

Piazza ist eine Online-Plattform, die es ermöglicht, die zukünftige Smart City gemeinsam mit Bürgern zu gestalten. Piazza bietet die Möglichkeit durch aktive Beteiligung innovative Ideen und Lösungsansätze für die Zukunft der „Smart City“ zu entwickeln. Dadurch wird die Kommunikation an der Schnittstelle zwischen Stadt, städtischen Dienstleistern und Bürgern unterstützt, um neue Infrastrukturen und Dienste zu gestalten und zu erproben. Durch die IT-basierte Beteiligung aller Akteure werden bestmögliche Lösungsansätze und Konzepte partizipativ erarbeitet und umgesetzt. Piazza wird zur Zeit im Rahmen eines Forschungsprojekts unter realen Bedingungen mit Partnern getestet und erprobt.“

Gemeinsame Pressemitteilung zur geplanten Grundgesetzänderung zu Bürgerportalen

Gemeinsame Pressemitteilung BDIP und DATABUND

Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesverbands Deutscher Internet Portale e.V. (BDIP) und DATABUND Verband der mittelständischen IT-Dienstleister und Softwarehersteller für den öffentlichen Sektor e.V.

Gemeinsame Pressemitteilung von DATABUND und BDIP

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mit den 16 Ministerpräsidenten am 14. Oktober eine Vereinbarung getroffen, deren Ziel es sei, „die digitale Zersplitterung der Verwaltung in Deutschland zu überwinden“. Die bundesweite Vernetzung aller Online-Verwaltungsleistungen von Bund, Ländern und Kommunen über ein einheitliches „Bürgerportal“ ist Teil der Vereinbarungen. Die Basis für das Vorhaben soll die Änderung des Art. 74 Grundgesetz werden.

Mit der Änderung soll „die Einrichtung eines verbindlichen, bundesweiten Portalverbunds ermöglicht (werden), über den alle Nutzer einfach und sicher auf die Online-Anwendungen der öffentlichen Verwaltung von Bund und Ländern zugreifen können.“

Urkunden und Auszüge online bestellen und bezahlen – so wird der Gang zum Standesamt überflüssig

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Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) bietet den Bürgerinnen und Bürgern von Krefeld und Xanten einen neuen Online-Service, um Urkunden und Auszüge aus verschiedenen Registern online zu bestellen und zu bezahlen. Wer also z.B. eine Abschrift der Geburtsurkunde oder einen Auszug aus dem Eheregister benötigt, ruft das Online-Formular auf der Seite seiner Gemeinde auf und gibt die Daten ein. Das jeweils zuständige Standesamt prüft die Eingaben und stellt die Dokumente per Post zu. Das Bezahlen der Gebühren kann per Überweisung erfolgen.

Ein pragmatischer und zielgerichteter Ansatz, der das E-Government in Deutschland befördert und die Funktionen kommunaler Portale hervorhebt.

zum vollständigen Artikel auf www.krzn.de

Innenentwicklungsportal des Landkreises Bad Kissingen ist online

Innenentwicklungsportal des Landkreises Bad Kissingen
Das neue Portal des Landkreises Bad Kissingen zeigt leerstehende Immobilien in Gemeinden auf. Es soll so dazu beitragen, dass potentielle Käufer Kenntnis von den Immobilien erhalten und sie motivieren, besser den Bestand umzubauen als vor den Toren der Stadt neuzubauen. Darüber hinaus bietet das Portal Informationen zu Fördermöglichkeiten, einschlägigen Veranstaltungshinweisen und besonders gut gelungenen Projektumsetzungen leerstehender Gebäude.

Einen solchen Immobilienfinder wünschen wir uns auf mehr Portalen der Gemeinden und Städte.

zum vollständigen Artikel auf www.landkreis-badkissingen.de

Neue App für besseres Fahrradfahren: die Online-Meldeplattform RADar!

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Fast 500 Kommunen nehmen schon bei RADar! teil und profitieren von den Hinweisen der Fahrradfahrerinnen und –fahrern. RADar! ist eine Online-Meldeplattform für Radfahrer, die jetzt auch als App für das Smartphone zur Verfügung steht. Bisher habe sich schon über 177.000 RadlerInnen registriert und können Schäden in Radwegen, defekte Straßenbeleuchtungen oder Scherben auf der Straße melden.

Eine schöne Art, die Bürgerinnen und Bürger aktiv zu beteiligen. Wäre auch ein schönes Thema für den Kaminabend des BDIP am 28. November 2016 in Berlin zum Thema „Was tun gegen Politikverdrossenheit? Bürgerbeteiligung!“, jedoch sind die Vorträge schon geplant.

zum vollständigen Artikel auf www.radar-online.net