Breitere Studie zu Prozessen der Bürgerbeiteiligung

PIAZZA ScreenshotBreitere Studie zu Prozessen der Bürgerbeiteiligung

BDIP kooperiert mit Nexus Institut

Das weite Feld der „Bürgerbeteiligung“  ist aus Sicht des BDIP in der Bundesrepublik bislang wenig transparent und bürgerfreundlich.  Nach Erkenntnissen des Nexus Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung GmbH werde allein in Nordrhein-Westfalen allgemein über mangelnde Bürgerbeteiligung geklagt, allerdings leiden selbst die bestehenden Verfahren an Bekanntheit und Verknüpfung. „Die Bürgerinnen und Bürger wünschen sich, dass ihre Interessen berücksichtigt werden, eine Kommunikation auf Augenhöhe“, so Dr. Jain vom Nexus Institut anlässlich ihres Vortrages beim Kaminabend. Um das Thema „Bürgerbeteiligung“ transparenter und effizienter für die Kommunen zu gestalten,  kooperiert der BDIP mit dem Nexus Institut, um eine breitere Studie zu Prozessen der Bürgerbeiteiligung zu erstellen. Das Nexus Institut ist Teil des europäischen Projektes „Piazza“, welches neue Möglichkeiten der Bürgerbeteiligungen für Smart Citys bietet.

Was Piazza?

Piazza ist eine Online-Plattform, die es ermöglicht, die zukünftige Smart City gemeinsam mit Bürgern zu gestalten. Piazza bietet die Möglichkeit durch aktive Beteiligung innovative Ideen und Lösungsansätze für die Zukunft der „Smart City“ zu entwickeln. Dadurch wird die Kommunikation an der Schnittstelle zwischen Stadt, städtischen Dienstleistern und Bürgern unterstützt, um neue Infrastrukturen und Dienste zu gestalten und zu erproben. Durch die IT-basierte Beteiligung aller Akteure werden bestmögliche Lösungsansätze und Konzepte partizipativ erarbeitet und umgesetzt. Piazza wird zur Zeit im Rahmen eines Forschungsprojekts unter realen Bedingungen mit Partnern getestet und erprobt.“

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18. Expertenforum des BDIP zum Thema „Social Media und Datenschutz“

„Soziale Netzwerke können von Kommunen genutzt werden, wenn die Qualität der eingestellten Daten stimmt“ so Peter Schaar beim 18. Expertenforum des BDIP zum Thema „Social Media und Datenschutz“ am 25.11.2011 in Berlin

„Soziale Netzwerke können von Kommunen genutzt werden, wenn die Qualität der eingestellten Daten stimmt“ so Peter Schaar beim 18. Expertenforum des BDIP zum Thema „Social Media und Datenschutz“ am 25.11.2011 in Berlin

Der BDIP hatte im zehnten Jahr seines Bestehens in Kooperation mit dem deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) zum Expertenforum nach Berlin ins Rote Rathaus eingeladen. Die europaweit kontrovers diskutierten Themen „Soziale Netzwerke und Datenschutz“ waren das Thema des 18. Expertenforums.

Namenhaften Referenten wie der Bundesbeautragten für den Datenschutz, Herrn Peter Schaar, der Sprecher des DStGB, Herrn Franz-Reinhard Habbel oder Stefean Wittke, Verantwortlicher für die Facebookfandung der Polizei gaben mit ihren Vorträgen praxisnahe Antworten auf viele dringende Fragen zum Thema Soziale Netzwerke und Datenschutz und waren Garanten für einen vollen Erfolg des Forums.

In seiner Eröffnungsrede begrüßte der Vorstandsvorsitzenden des BDIP, Herr Rainer Appelt den Staatssekretär und Sprecher des Berliner Senat, Dr. Richard Meng, und dankte ihm für die gute Zusammenarbeit bei der Organisation der Expertenforen.

Der Bundesbeautragten für den Datenschutz verdeutlichtete seine Sichtweise bei der Nutzung von Facebook & Co: man könne sich bei der Nutzung von Facebook durch die Kommunen die Frage nach dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer stellen. Handle es sich um eine Auftragsdatenverarbeitung durch Facebook, so sei diese nicht möglich. Geht man jedoch davon aus, dass solch ein Vertragsverhältnis nicht besteht, so sei eine Nutzung von Facebook durch die Kommunen sehr wohl möglich. Wichtigstes Kriterium sei dann die Qualität der eingestellt Daten.

Der Sprecher des DStGB, Herr Franz-Reinhard Habbel, zeigte auf, dass Social- media-Prozesse auf dem Weg zu einer aktiven Bürgerbeteiligung immer mehr an Bedeutung gewinnen. Es gäbe nicht die Frage, ob, sondern wie Städte und gemeinden über die Sozialen Netzwerke in Kommunikation treten. Ein Engagement der Städte im Web 2.0 gehöre auf die Agenda der Städte des 21. Jahrhunderts.

Herr Stefan Wittke, Pressesprecher der Polizei Niedersachsen, machte in seinem Vortrag zur Facebookfahndung der Polizei praxisnah deutlich, dass ein Auftritt in Sozialen Netzwerken nicht nur dem Absender einen Mehrwert, sondern auch gerade den Usern bieten muss. Soziale Netzwerke wie Facebook sind in Bezug auf die Altersgruppe unter 30 Jahre besonders von Interesse, da diese Zielgruppe von den Verwaltungen mit ihrer traditionellen Öffentlichkeitsarbeit nicht mehr erreicht werden können. Dies erfordert aber auch neue Wege bei der Kommunikation: Nicht nur senden, sondern auch empfangen, Transparenz, Aktualität und offner Umgang mit Fehlern in der „Community“, was bisweilen gerade für große Verwaltungsinstitutionen Neuland bedeutet.

Mit ihrem Vortrag „Social Media in der öffentlichen Verwaltung“ gab Frau Renate Mitterhuber, Leiterin E-Government- und IT-Strategie bei der Stadt Hamburg basierend auf ihrem gleichnamigen Standardwerk einen fundierten Überblick. Die Themen reichten von einer fundierten Einführung, einen Überblick in Sachen „Soziale Netzwerke“, deren Instrumente, Plattformen, Nutzen, Zielgruppen bis hin zu praktisch anwendbaren sogenannten Social Media Guidline für die Verwaltungen.

Abgerundet wurde das Expertenforum aus der Sicht eines Fachmanns in Sachen Internetrecht, Herrn RA Niko Härting, HÄRTING Rechtsanwälte. So kollidiere häufig

das Recht auf Selbstbestimmung mit dem Recht auf freie Kommunikation. Hier bedarf es eines Abwägungsprozesses. Wichtig sei es, das Datenschutzrecht, welches aus dem „Vorinternetzeitalter“ resultiere, den heutigen Begebenheiten und Erfordernissen anzupassen, um so viele bis heute offene Fragestellungen zum Datenschutz beantworten zu können.

Einigkeit herrschte bei allen Anwesenden, dass das von einigen Landesdatenschutzbeauftragten wie und auch dem Bundesbeauftragten geforderte Verbot der Nutzung des Facebookbuttons „Finde ich gut“ auf der Homepage von öffentlichen Verwaltungen und Institutionen richtig ist. Gleichzeitig unterstrich Herr Wittke, dass der Einsatz dieses Button seiner praktischen Erfahrung nach keinerlei Mehrwert biete.

Am Vorabend des 18. Expertenforum hatte der BDIP erstmals zu einem Kaminabend in der Parlamentarischen Gesellschaft eingeladen. Dieser Abend sollte dazu dienen, Trends und Entwicklungen bei sozialen Netzwerken zu diskutieren und so auf das Thema des Expertenforums einzustimmen.

Zu Beginn des Abends hielten der Vorsitzenden der Enquete Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“, Herrn MdB Axel Fischer (CDU) stellvertetend für die Politik, der Begründer des ConventionCamp in Hannover und Inhaber der Agentur W3Design, Herrn Ingo Stoll, stellvertretend für die Wirtschaft und der Sprecher des DStGB, Herrn Franz-Reinhard Habbel kurze Impulsreferate. Diese dienten den Teilnehmern für eine sehr engagierte und fachlich fundierte Diskussion bzw. Refflektion, moderiert vom Vorsitzenden des BDIP, Herrn Rainer Appelt. Die Teilnehmer äußerten sich ausnahmslos sehr positiv über diesen Kaminabend; aufgrund des exklusives Ambientes, dem köstliches Abendmenue in Kombination mit der exklusiven Teilnehmerrunde ermutigten die Teilnehmer den BDIP, diese Veranstaltung als geeignete Einstimmung auf ein nächstes Expertenforum fortzusetzen.

Wir danken an dieser Stelle noch einmal dem Rathaus, insbesondere Herrn Staatssekretär Dr. Richard Meng und Herrn Horst Ulrich für die Unterstützung und die Bereitschaft, auch in Zukunft dieser Veranstaltung in Berlin eine Heimat zu geben.

Auf Wunsch vieler Beteiligter werden wir in 2012 diese Veranstaltungsreihe mit ähnlicher Thematik fortsetzen. Beiträge zu dieser Veranstaltung können gern auf Nachfrage zur Verfügung gestellt werden (info@bdip.de).

 

Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des DStGB
Peter Schaar Bundesbeautragten für den Datenschutz

 

 

17. Expertenforum vom 04. April 2011: Machen Suchmaschinen und Soziale Netzwerke kommunale Homepages überflüssig?

 

Das 17. Expertenforums des BDIP in Berlin stand ganz im Zeichen des Themas „Soziale Netzwerke“ und „Relaunch von kommunalen Internetportalen“. Zum Auftakt des Forums im Roten Rathaus verband Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, die Herausforderungen für kommunale Webseiten mit der provokanten Frage an die Teilnehmer, ob Suchmaschinen in Verbindung mit sozialen Netzwerken nicht kommunale Homepages überflüssig machten?

Das die Präsenz von Kommunen in Sozialen Netzwerken eine gute Chance bietet, einen stark wachsenden Nutzerkreis zeitnah zu erreichen, zeigte der Geschäftsführer von Hamburg.de, Herr Axel Konjack in seinem Vortag zur Bedeutung von Sozialen Netzwerken für das Stadtportal Hamburg.de. Aber die Nutzung und Partizipationen in diesen Netzen verlangt gerade bei Kommunen nach rechtlichen und datenschutzrelevanten Antworten. In seinem Vortrag „Rechtliche Fragen und Aspekte im Zusammenhang mit kommunalen Portalen und Sozialen Netzwerken“ ging Rechtsanwalt Dr. Jan-Peter Psczolla aus Bonn auf viele Fragen rund um die Themenschwerpunkte ausführlich und praxisnah ein.

Als „Best Practice-Beispiele“ für den Relaunch einer kleineren und einer großen Kommunen gaben die VerteterInnen von Scharbeutz.de und Braunschweig.de anhand ihrer umfassenden Erfahrungen wertvolle Tipps für den in vielen Kommunen anstehenden Neustart der Homepage. Rainer Appelt, Vorsitzender des BDIP, stellte die These auf, dass insbesondere für kleinere Kommunen die Nutzung von Sozialen Netzwerken eine große Chance böte, mit den großen Städten im Marketing der Seite und des Ortes gleichzuziehen ohne die vielen Entwicklungsschritte der großen Städte machen zu müssen.

„Das Forum hat gezeigt, dass das Thema Soziale Netzwerke weiter vertieft werden sollte und ein großer Bedarf der Teilnehmer an „Erfahrungsaustausch“ besteht“, so der Vorsitzende des BDIP, Rainer Appelt in seinem Fazit, und Appelt weiter: „Der BDIP wird ein weiteres Expertenforum von „Mittag bis Mittag“ initiieren, bei dem die Teilnehmer am Abend die Möglichkeit eines umfassenden Erfahrungsaustausch haben werden“.

Die Vorträge:

 

16. Expertenforum vom 19. April 2010 im Roten Rathaus in Berlin

Das 16. Expertenforum des BDIP im April 2010 zeigte interessante Einblicke in die Sichtweisen und Handlungsfelder des Deutschen Städtetages und die des Städte- und Gemeindebund. Ein Schwerpunktthema stellte das Thema „soziale Netzwerke“ bzw. „Web 2.0“ da. Die Vorträge verdeutlichten die täglich wachsenden Bedeutung der sozialen Netzwerke wie Twitter, Facebook etc.. Es sei ein Irrtum, es handle sich hierbei nur um eine Eintagsfliege und um User, die für kommunale Portale bedeutungslos sind. So würden heute bereits ganze Unternehmen via Twitter geführt, Geschwindigkeit und Reichweite seien besonders hervorzuheben. Einige Portale wie Hamburg.de, Köln.de oder Frankfurt.de nutzten bereits die Möglichkeit, z. B. bei Twitter offizielle Informationen zu „twittern“. Letztendlich wird via Links von den Meldungen auf die jeweilige kommunale Site zusätzlicher Traffic generiert. In Bezug auf die Zukunft der Portale wurden vom Vertreter des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Herrn Franz-Reinhard Habbel folgende sieben Thesen formuliert:

Sieben Thesen zur Zukunft der Kommunalen Webseiten:

1. Kommunale Webseiten müssen die ganze Stadt abbilden.

2. Kommunale Webseiten brauchen Kontakt zu sozialen Netzwerken.

3. Kommunale Webseiten müssen sich stärker der Zivilgesellschaften widmen. Beispiel ein “Engagement Knopf” anbieten. Ein Vorleser bieten an und Nachfrager fragen ab. Eltern engagieren sich im Kindergarten etc.

4. Kommunale Webseiten müssen in Redaktionen der lokalen Zeitungen eingebunden werden. Beispiele Zuständigkeitsfinder in Baden-Württemberg oder was Herr Kruse in Hamburg gemacht hat.

5. Kommunale Webseiten müssen mit D115 in Verbindung treten.

6. Kommunale Webseiten müssen stärker auf Web 2.0 zugeschnitten werden, um die Chancen einer neuen Kommunikationsstruktur zu ergreifen.

7. Kommunale Webseiten müssen Zugang zu maschinenlesbaren Daten ermöglichen, also “Open Data”. Beispiel hier in England “Data gov”. Da werden Daten der Polizei, Krankenhäuser, der Behörden etc. in die Öffentlichkeit gebracht. Um so etwas bei uns auch umzusetzen, werden Kommunen in Deutschland gesucht, die sich unserem Pilotprojekt von uns beteiligen wollen. Informationen dazu können zugeschickt werden.

 

Der BDIP hat das große Interesse der Teilnehmer an diesem Thema wie auch den hohen Informationsbedarf zum Anlaß genommen, die Sozialen Netzwerke bei dem kommenden Expertenforum im November 2010erneut in den Mittelpunkt zu stellen. So plant der BDIP, das kommende Expertenforum als eine erweiterte Veranstaltung, bei der am Vorabend des Kongresses Referenten und Teilnehmer in Berlin bei einem Kamingespräch die Möglichkeit haben, in entspannter Atmosphäre z. B. die nicht ganz unumstrittenen sozialen Netzwerke zu diskutieren. Geplant ist, das Expertenforum zusammen mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund in Berlin zu veranstalten.

Die Vorträge:

15. Expertenforum vom 03. November 2008 in Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren,
herzlich laden wir Sie zum 15. Expertenforum des BDIP zum 03.11.2008 in der Zeit von 10 bis 16 Uhr in das Rote Rathaus zu Berlin (Jüdenstrasse 1, 10178 Berlin, Raum 350) ein. Die inhaltliche Thematik entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Programm.
Herzlichen Dank unserem Mitglied berlin.de für die Organisation der Tagungsmöglichkeit.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und eine kurze Mitteilung unter info@bdip.de

Mit freundlichen Grüßen
Der Vorstand

Thema: ”Aktuelle Trends bei Öffentlichen Portalen”

Tag

Die Vorträge:

Mit vielen interessanten Vorträgen und Diskussionen lief das Expertenforum im Roten Rathaus ab. Anbei die Materialien und ein Pressespiegel.

14. Expertenforum vom 24. September 2007 in Berlin

Auch für das 14. Expertenforum des BDIP haben wir wieder ein interessantes Programm in einer besonders attraktiven Umgebung organisieren können. Im Namen von berlin.de, die diesmal für den Veranstaltungsort verantwortlich zeichnen dürfen, wollen wir Sie daher ganz herzlich zum nächsten Treffen der Mitglieder und Interessenten in das Rote Rathaus einladen und zwar am:

Montag, den 24. September 2007
10.30 Uhr bis 16.00 Uhr
im Berliner Rathaus
Rathausstraße 15 10178 Berlin.

Für das BDIP-Expertenforum haben dankenswerter Weise wieder kompetente Referenten einen Vortrag zugesagt und stehen anschließend mit ihren Erfahrungen aus den jeweiligen Anwendungsgebieten für Gespräche und Fragen zur Verfügung.

13. Expertenforum vom 22. Mai 2006 in Berlin

 

Das 13. Expertenforum des BDIP stand diesmal ganz im Zeichen der aktuellen Entwicklungen bei der Portalkooperation zwischen Bund, Ländern und Gemeinden.

Im Namen des BDIP dürften wir Sie daher ganz herzlich zum Treffen der Mitglieder in die Räumlichkeiten der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin einladen.

Ablaufplan:

10.30 Begrüßung durch den Vorstand des BDIP und Vorstellung der Teilnehmer
10.45 Herr Prof. Dr. Rainer Thome, Universität Würzburg zum Thema “Chancen für die Wirtschaft durch E-Government”.
11.15 Herr Dr. Lajos Csery, Geschäftsführer von Muenchen.de zum Thema “Stadtportal muenchen.de: Erfolgsfaktoren im lokalen Online-Marketing”
12.00 Herr Ralf Armbruster, Stadt Stuttgart zum Thema das Portal “mobil.stuttgart.de”.
12.45 Mittagspause: Der BDIP lädt Sie wie immer zu einem Lunch in der Landesvertretung ein.
14.00 Herr Olaf Dziadek von der Berlin Online Stadtportal GmbH zum Thema: Regionalisierte Jobbörsen (gemeinsame Entwicklung mit Bundesagentur für Arbeit)
anschließend Diskussion und Austausch
16.00 Ende der Veranstaltung

Übersicht der bereits gelaufenen Veranstaltungen:

Gemeinsames Expertenforum von BDIP und SUMA e.V.

„Portale/Suchmaschinen – und ihre Grenzen“

Programm:

13.30 Begrüßung, Grußwort von Prof. Karlheinz Brandenburg
13.40 „Juristische Grenzen der Suchmaschinenoptimierung“, Rechtsanwalt Dr. Stefan Ernst
14.15 Technischer Status freier Suchmaschinen Software, Dr. Wolfgang Sander-Beuermann, Michael Nebel
14.30 Peer-to-Peer Suchmaschine YACY: „Nicht-Monopolisierbarkeit“, Michael Christen
15.00 „Eine Heuristik zur Klassifikation von Suchanfragen und Vorschläge wie Suchmaschinen darauf reagieren sollten“, Nadine S. Schmidt-Mänz
15.25 MetaGer2: „Neue Wege aus dem Müll des WWW?“, Markus Franz
15.45 Kaffeepause
16.15 MetaGer@Home: Client-basierte Metasuche, Thorsten Straube
16.45 Romso: „Nachrichten-Suchmaschine mit chronologischer Visualisierung und Medienanalyse“, Thorsten Blancke, Martin Gutschke
17.00 Podiums- und Plenumsdiskussion: „Grenzen von Staats wegen?“ U.a. mit einem einführenden Beitrag von Herrn Ministerialdirigent Hanten (i.V. Staatsministerin Dr. Weiss), Herrn Körner (Leiter Hochschulcontrolling im nds. Wissenschaftsministerium), Dr. Baier (Telefonbuchverlag Hans Müller), Prof. Pralle (Diskussionsleiter).
18.00 Ende der Veranstaltung
18.30 Abendessen – Anmeldung mit o.g. email und explizitem Hinweis „nehme am Abendessen teil“ erforderlich

Gemeinsames Expertenforum von BDIP und SUMA e.V.

„Portale und Suchmaschinen – Wege zum Wissen“

Gemeinsam mit dem „Gemeinnützigen Verein zur Förderung der Suchmaschinen-Technologie und des freien Wissenszugangs – kurz: SUMA-eV“ lädt der BDIP alle Mitglieder und Interessierten zur Vortrags- und Diskussionsveranstaltung „Portale und Suchmaschinen – Wege zum Wissen“ am 22.11.2004 ein.

  • Zeit: Montag, 22. Nov. 2004, 14.00 – ca. 17 Uhr, erste öffentliche Veranstaltung des SuMa-eV (zusammen mit dem Bundesverband Deutscher Internetportale).
  • Ort: Pressezentrum des Neuen Rathauses der Stadt Hannover (EG, rechts), Trammplatz 2, 30159 Hannover.Stadtplan
  • Anmeldungen: mit kurzer, formloser email an:anmeldung@suma-ev.de (ein einfaches „ok“ an diese Adresse reicht)Tel.Nr. für Rückfragen: 01520-2883048

Programm:

  • 14.00 Uhr: Begrüssung, Vorstellung der Ziele von SuMa-eV und BDIP, Dr. Wolfgang Sander-Beuermann, Dr. Michael Faltis
  • 14.15 Uhr: Möglichkeiten der Zusammenarbeit SuMa-eV und BDIP, Regionale Suchmaschinen („Mini-Sucher“), Dipl.Geogr. Rainer Appelt, Dr. Wolfgang Sander-Beuermann
  • 14.30 Uhr: Vortrag „Technische Realisierung von Mini-Suchern“, Dipl.-Ing. Michael Nebel
  • 15.00 Uhr: Vortrag „Wie groß ist das (deutsche) WWW und welcher Anteil wird davon von den Suchmaschinen erfasst?“, Cand.Elt. Andreas Pothe
  • 15.30 Uhr: Vortrag „Benutzungsverhalten von Suchmaschinen-Usern“, Dipl. Wi.-Ing. Nadine S. Schmidt-Mänz
  • 16.00 Uhr: Podiums- und Plenumsdiskussion „Wie ist die zukünftige Entwicklung des freien Zugang zum digitalen Weltwissen einzuschätzen?“,

◦ Prof.Dr. Helmut Pralle (Univ. Hannover),

◦ Dipl.Ing. Giso Gillner (GiTec Unternehmensberatung),

◦ Dipl.Ing. Holger Kromminga (44u Marketing GbR),

◦ Prof. Dr. Elmar Mittler (Universitätsbibliothek Göttingen), angefragt,

◦ Moderation: Prof.Dr. Luttermann (Univ. Hannover)

  • Ende der Veranstaltung gegen 17 Uhr

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Der BDIP plant Online-Experten-Netzwerk

Der BDIP vereint aufgrund seiner Zusammensetzung ein breit gefächertes Expertenwissen. Dieses Expertenwissen soll den Mitgliedern auch außerhalb der bekannten Expertenforen zur Verfügung stehen. Daher sucht der BDIP Mitglieder, die sich als Experten für ein bestimmtes Themengebiet zur Verfügung stellen möchten. über die Themenfelder sowie über die Art der Verfügbarkeit der Experten für die Mitglieder soll in den nächsten Monaten entschieden werden. Der BDIP ruft Sie auf, Ihre Meinung zu möglichen Themefeldern sowie Vorschläge zur Umsetzung zu senden an: info@bdip.de

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Der BDIP stellt „Lebenslagenmodell“ für seine Mitglieder zur Verfügung

Der BDIP angagiert sich in Zusammenarbeit mit dem Bundesmisterium des Innern für ein für seine Mitglieder verwendbares Lebenslagenmodell. In diesem Zusammenhang wurde von der Firma net-value GmbH & Co KG aus Wien ein solches Modell erarbeitet bzw. wird dieses laufend fortentwickelt. Hier gelangen Sie zum aktuellen Stand des Lebenslagenmodell.

4. Expertenforums am 30. Juni 2003 in Berlin

Das Expertenforum in Berlin stand ganz im Zeichen der aktuellen
Entwicklungen bei der Portalkooperation zwischen Bund, Ländern
und Gemeinden. Das Bundesministerium des Innern berichtete über
Vorschläge des Bundes für einen Portalverbund im Rahmen
von DeutschlandOnline.

Vortrag des BMI:

3. Expertenforums

am 31. März 2003 in Wiesbaden

Auszug aus der Pressemeldung der Stadt Wiesbaden:

„Wir haben immer von anderen gelernt und wissen, dass wir nicht
im Alleingang, sondern nur durch den Erfahrungsaustausch mit anderen
Kommunen und Portalbetreibern wertvolle Impulse erhalten, die wir
für den Ausbau unseres Internetangebotes nutzen können“,
stellte Diehl in seiner Begrüßungsrede fest. Er kündigte
an, dass insbesondere das Thema eGovernment in den kommenden Jahren
in Wiesbaden eine zentrale Rolle spielen werde. Hier sei die Unterstützung
und das Fachwissen von anderen Kommunen sehr hilfreich, um die knappen
finanziellen Mittel so effektiv wie möglich einzusetzen.

Vorträge des 3. BDIP-Expertenforums in Wiesbaden:

 

 

Barrierefreiheit – Herausforderung und Chance zugleich

Laptop mit Ausgabe der Blindenschrift

Laptop mit Ausgabe der Blindenschrift

Das Thema Barrierefreiheit hat besonders für öffentliche Portalbetreiber im Laufe der Jahre eine große Bedeutung bekommen.

Ursprünglich dem Interesse der Gleichbehandlung von Behinderten und Nichtbehinderten folgend, wurde die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV) verabschiedet und in vielen Bundesländern als Auflage für Relaunches und Neuerstellung von öffentlichen Portalen gemacht. Inzwischen wurde die BITV2.0 verabschiedet, die der technischen Entwicklung und den gesammelten Erfahrungen Rechnung trägt.

Durch die inzwischen bestehende Vielfalt von Endgeräten vor allem im mobilen Bereich, hat die barrierefreie Darstellung eine zusätzliche Bedeutung gewonnen. Barrierefreie Webseiten lassen sich auf mobilen Endgeräten deutlich besser darstellen als herkömmliche Websites, die in früheren Zeiten noch framebasiert waren.

Eine besondere Beachtung ist dabei dem Thema Barrierefreiheit zu widmen, wenn es um die Einbindung externer Angebote in die eigene Website oder das Portal geht. Diese Art der Informationsverknüpfung wird in Zukunft noch weiter zunehmen und damit die bestehende Problematik noch verstärken. Von anderen Portalen bereit gestellter Code zur Einbindung in das eigene Portal, sowie Plugins, Objekte und andere Formen sind in den allermeisten Fällen nicht barrierefrei und verhindern bei der Einbindung damit die Barrierefreiheit des Gesamtportals. Daher sind zum einen alle entsprechenden Einbindungen externer Anbieter daraufhin zu prüfen und ggf. Alternativen zu suchen. Ein Ausweg ist dabei z.B. die Übertragung lediglich der Rohinformationen ohne Formatierungen. Die Formatierung wird dann vom Zielsystem selbst vorgenommen und kann daher eine Barrierefreiheit der angezeigten Information garantieren. Ein guter Weg zur Einhaltung der Barrierefreiheit ist die Einbindung von XML-Daten, die mit Stylesheets in der gewünschten Art formatiert werden.

Für den Check der Barrierefreiheit eines Portals gibt es einige Webdienste, mit denen Portalbetreiber selbst ihre Veröffentlichungen prüfen können. Dazu gehören beispielsweise http://wave.webaim.org/index.jsp oder http://www.erigami.com/bitv.html. Darüber hinaus gibt es einige Agenturen, die standardisierte BITV-Tests und eine Zertifizierung anbieten. Nur vereinzelt gibt es CMS-Systeme, die mit einem integrierten BITV-Check und einer integrierten BITV-Unterstützung für Redakteure versehen sind.

Durch die immer stärkere Mobilisierung der User wird das Thema Barrierefreiheit auch zukünftig eine große Bedeutung über die Zielgruppe eingeschränkter Nutzer hinaus erhalten.