Kaminabend in der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin


Für den Kaminabend stehen dem BDIP zwei exclusive Locations zur Verfügung: Die Parlamentarischen Gesellschaft (Berliner Regierungsviertel unweit des Deutschen Bundestages im Reichstag) und die Dachrestaurant Käfer im Hause des Deutschen Bundestages, direkt an der Glaskuppel des Reichstages

Das Format „Kaminabend“ des BDIP zeichnet sich dadurch aus, dass fachlich wichtige Metathemen der kommunalen Portale in einem kleinen Kreis mit hochkarätigen Referenten aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung sowie den Teilnehmern aus diesem Umfeld in einem exklusiven Ambiente kompetent diskutiert und analysiert werden. Der Kaminabend findet jährlich statt und ergänzt die Reihe „Expertenforen“ des BDIP.

Impressionen vom Kaminabend in der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin

 

20. Expertenforum am 19. Mai 2014 im Roten Rathaus in Berlin: Mobile erreicht die Verwaltungen

Der Trend ist klar: wir befinden uns auf dem Weg in die Post-PC-Ära. „Das Zeitalter der Konnektivität, des „Internets der Dinge“ hat begonnen“ so Eröffnungsredner Franz-Reinhard Habbel, Sprecher DStGB. „Dies mache eine IT-Infrastrukturoffensive 2.0 bei den Kommunen dringend erforderlich“, so Habbel weiter. Der Bogen der Veranstaltung reichte von einer sehr plakativen und zugleich deutlich machenden Analogie der Entwicklungsgeschwindigkeit des Strassenverkehrs im Vergleich zur Entwicklungsgeschwindigkeit der IT, speziell des Internets, über die ausführliche Darlegung von Vor- und Nachteilen sowie Einsatzmöglichkeiten von „Web-Apps“ sowie „native-Apps“, bis zu den Möglichkeiten der professionellen Einbindung von elektronischen Zahlungsmöglichkeiten wie Paypal und den Eckpunkten des Datenschutzes und der Sicherheit bei mobilen Geräten und Anwendungen. Praxisbeispiele u. a. aus Wien, Bremen und Stolberg rundeten das Forum mit der Erkenntnis ab, dass es wichtig ist, unbedingt den mobilen Mehrwert für den User zu erfassen sowie -wenn möglich- eher Daten Firmen bereitzustellen, anstatt selbst Apps zu entwickeln oder zu beauftragen.

Gruppenfoto Expertenforum des BDIP 2014 - "Mobil erreicht die Verwaltungen"

Gruppenfoto Expertenforum des BDIP 2014 – „Mobil erreicht die Verwaltungen“

Der Vorsitzende des BDIP, Herr Rainer Appelt, fasste in seinem Schlusswort zusammen: Auch die Informationsangebote der Kommunen werden immer stärker über mobile Endgeräte abgerufen, was wegen der geringen Auflösung bei den Geräten zwangsläufig ein responsive Layout erfordert. Hier besteht großer Handlungsbedarf, da derzeit bei der Mehrzahl der Kommunen in der Bundesrepublik Deutschland ein „responsive Auftritt“ nur geplant ist. Geht es um die Frage „Webapp“/“native App“, so gilt: zunächst sollte versucht werden, die Informationsangebote „responsive“ bereitzustellen. Eine WebApp wird in den meisten Fällen ausreichen, sofern es sich um eine einfache Formularanwendung handelt. Im Einzelfall sollte dann entschieden werden, ob eine native App sinnvoll ist. Wichtigste Rahmenbedingungen vor dem Hintergrund der vergleichsweise hohen Erstellungs- und Folgekosten sind: eine ganzheitliche eGovernment-Planung sowie eine genaue Analyse der Bedarfe bei den Kunden. Und nicht zuletzt ist genau zu prüfen, ob Inhalte, Services und Funktionen Kerngeschäft der Verwaltung oder nicht viel besser durch andere Anbieter bereitgestellt werden sollte.

Mit Hilfe der auf im Folgenden herunterladbaren Vorträge der Referenten des 20. Expertenforums des BDIP können alle angesprochenen Themen nachgelesen werden.

AGENDA und DOWNLOADS
20. Expertenforum des BDIP in Berlin „Mobile erreicht die Verwaltungen“

 

Alles wird mobil – Städte als Raum der Kommunikation/ 5 Grundsätze zu mobileGov
Franz-Reinhard Habbel, Sprecher DStGB, Leiter InnovatorsClub/ Dirk Arendt, Good Technology – Vortrags-Download: Good_DAR_Berlin_Mai2014.pptx

Entwicklungen und Notwendigkeiten der Mobildarstellung für Städte
Jens Fromm, Fraunhofer FOKUS, Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT), Berlin Vortrags-Download:BDIP_Fromm.pptx

Ergänzung von Stadtportalen durch City-Apps als PPP-Modell
Matthias Kant, CITYGUIDE AG, Zürich

Mobile Zahlung von Verwaltungsleistungen
Boris Wolter, PayPal SE, Potsdam – Vortrags-Download: 20140519_BDIP.pptx

Praxisberichte aus zwei kommunalen Mobile-Projekten
Zwei Mobile-Umsetzungen, einmal als Responsive Design und einmal als App mit Schnittstellen zum Internet-Portal, werden beispielshaft vorgestellt. Die Referenten stehen anschließend für Fragen zur Verfügung.
Vortrags-Download „Projekt Stolberg“: Vorstellung des Stolberg-Projektes – BDIP-Expertenforum.pptx
Vortrags-Download „Responsive“ SIX_Mobile-Trend_BDIP

Datenschutz und Sicherheit bei Mobile Devices
Herr Matthias Hirsch Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) – angefragt – Vortrags-Download: Mobile IT-Sicherheit

Praxisbericht: Bremen mobil
Henning Sklorz, Bremen.Online GmbH – Vortrags-Download: Bremen-OnlineBDIP

Außerdem möchten wir Sie schon jetzt auf den nächsten BDIP Kaminabend am 1. Dezember 2014 in der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin hinweisen. Auch hier gilt: Bitte melden Sie sich rechtzeitig an. Die Anzahl der Teilnehmerplätze ist begrenzt. Gern senden wir Ihnen Informationsmaterial zu den Veranstaltungen zu.

 

 

01.12.2014
Exklusives Ambiente, Top-Impulsvorträge & Onlinebefragung via Smartphone:
Ein gelungener BDIP-Kaminabend 2014 zum Thema „Mobile“ erreicht die Verwaltung

In der besonderen Atmosphäre gleich neben dem Plenarsaal des Deutschen Bundestages initiierten die geladen Gäste wie Saskia Esken (Stellv. Sprecherin des Bundestagsausschusses Digitale Agenda) F.-H. Habbel (Sprecher des DStGB) und Isa Sonnenfeld (Twitter Inc.), mit ihren polarisierenden Impulsbeiträgen eine fachliche Diskussion unter den Vertretern von Städten und Dienstleistern.

Der BDIP führte zum ersten Mal begleitend zur Diskussion und den Impulsvorträgen eine Onlinebefragung via Handy zum Thema „Mobile erreicht die Verwaltung“ durch. Die Befragung erfolgte in mehreren Blöcken. In der Galerie finden sie die wichtigsten Ergebnisfolien.

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Impressionen
vom 3. Kaminabend des BDIP im Reichstag

 

Einladung zum Kaminabend des BDIP im Reichstag

Smartphones sind inzwischen aus dem Alltag der Bürgerinnen und Bürger nicht mehr weg zu denken. Mit steigender Tendenz heißt das Zauberwort „mobile“. Die Meinungen, was und wie der richtige Weg für die Städte und Gemeinden in Bezug auf das Thema „mobile“ ist, gehen weit auseinander. Genau an diesem Punkt setzt der BDIP mit seinem Kaminabend an:

In einmaliger Atmosphäre im Dachrestaurant Käfer im Hause des Deutschen Bundestages, direkt an der Glaskuppel des Reichstages gelegen, werden wir mit Isa Sonnenfeld (Head of Broadcast & Government, Twitter Inc.), Saskia Esken (Stellv. Sprecherin des Bundestagsausschusses‚ „Digitale Agenda“), Franz-Reinhard Habbel (Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes) und Frau Cornelia Rogall-Grothe (Staatssekretärin im BMI, Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik – angefragt) kontroverse Thesen kompetent aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Für die Teilnehmer soll dieser Kaminabend exklusive Anregungen für Handlungsstrategien und einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen geben.

Wir möchten u. a. mit Ihnen über diese Thesen diskutieren:

  • „Mobile“ macht klassische Stadtportale (auch responsive) überflüssig
  • „Mobile“ wird Dreh- und Angelpunkt der Bürgerkommunikation
  • Ohne berührungsloses Identifizieren & Bezahlen ist „Mobile“ völlig überbewertet

Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die besondere Gelegenheit zu einer geführten Begehung der Reichstags-Kuppel und einem Eindruck vom Parlamentsbetrieb.

Wichtiger Sicherheitshinweis für den Besuch des Kaminabends
Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der erhöhten Sicherheitsmaßnahmen des Deutschen Bundestages von allen Gästen Name, Vorname und Geburtsdatum benötigen. Diese werden wir dann an den Polizei- und Sicherheitsdienst weiterleiten. Für den Einlass ist ein gültiges Ausweisdokument mit Lichtbild notwendig.

Downloads:

 

 

BDIP-CeBIT-Barcamp 2014: „Der Mobile-Trend erreicht die Verwaltung“

Die Meldungen überschlagen sich täglich mit neuen mobilen Technologien und App-Angeboten. Die Smartphone-Dichte in Deutschland liegt bei etwa 40 Mio. und über 55% der Bundesbürger nutzen inzwischen das mobile Internet. Für digital Natives selbstverständlicher Alltag, ist dies für die meisten öffentlichen Verwaltungen jedoch noch Neuland. Mobile-Technologien werden die Verwaltungsarbeit und das
Verwaltungshandeln in einem Maß verändern, wie zuletzt die Einführung der
elektronischen Datenverarbeitung. Die meisten Verwaltungen werden sehr unvorbereitet von diesen Veränderungen getroffen. Im Rahmen des BDIP-Barcamps sollen daher mit 3 kurzen Impulsvorträgen und einer Diskussionsrunde mobile Trends für die Verwaltungen und zukünftige Änderungen in Verwaltungsabläufen und Bürgerkommunikation aufgezeigt werden.

Teilnehmer der Diskussion waren:

Barcamp CeBIT 2014 Henning Sklorz bremen Online

Henning Sklorz – Bremen Online GmbH

 

Barcamp CeBIT 2014 Detlef Sander NetCom AG

Detlef Sander net-Com AG

 

 

 

 

Facebook bestätigt Sperren von Business-Accounts

Der BDIP hatte direkt bei Facebook Deutschland nachgefragt, ob in Zukunft keine Bussiness-Accounts mehr angelegt werden könnten und wie diesbezüglich u.a. Kommunen weiter verfahren sollten. Facebook Deutschland bestätigt in einem Telefongespräch den Wegfall von Business-Accounts, d. h., es können keine neuen angelegt werden. Bestehende Accounts würden aber weiter funktionieren. Somit fällt eine insbesondere von Firmen und Kommunen gern genutzte Möglichkeit weg, sich bei Facebook ausschließlich mit einer dienstlichen Adresse (Funktionspostfach) als Institution anzumelden.

Hintergrund seinen die zahlreichen Beschwerden der NutzerInnen in Bezug auf die erheblichen Einschränkungen des Business-Accounts im Vergleich zu einem persönlichen Konto.

Auf der anderen Seite stehen die Bedürfnisse von z. B. Kommunen insbesondere vor dem Hintergrund des Datenschutzes und der Trennung von Privatsphäre und Beruf, sich möglichst nicht mit einem personengebunden Account anmelden zu müssen. Google Deutschland äußerte sehe die Problematik, jedoch würden die Entscheidungen in den USA getroffen.

19. Expertenforum am 02.12.2013 in Berlin ein voller Erfolg!

Gruppenfoto BDIP Expertenforum 2013 in Berlin
Das Feedback der TeilnehmerInnen und ReferentInnen war einstimmig: diese Veranstaltungsreihe verdient das Prädikat wertvoll und ist aufgrund der Kombination von aktuellen Themen mit Beiträgen und Diskussionen von und mit ausgewiesenen Experten auf dem jeweiligen Themengebiet einmalig in Deutschland. Passend hierzu das besondere Ambiente des Roten Rathauses von Berlin.

Das 19. Expertenforum wurde in Zusammenarbeit mit Hern Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte und Gemeindebundes, durchgeführt. Die Beiträge beim zum Thema “Tabu Social Media und Mobile – verlieren die Verwaltungen ihre BürgerInnen von morgen?” finden Sie in der folgenden Linkliste als Download. Für Rückfragen steht Ihnen der Vorstand unter info@bdip.de gern zur Verfügung.

Die Beiträge des 19. Expertenforums
in der Vortragsreihenfolge zum Downloaden

  • Datenschutz und Vertraulichkeit ausländischer Geheimdienste in Zeiten von Social Media und möglichen Spähangriffen Markus Böger, Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport – Vortrag nur auf Anfrage an -> info@bdip.de erhältlich.
  • Social Media bis Mobile – Verlieren Kommunen Ihre Bürger von Morgen durch immer schnellere Trends?Vortrag von Hern Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte und Gemeindebundes -> 131202 Berlin BDIP Epertenforum
  • Strategien und Erfahrungen der Stadt Berlin mit Social Media und mobilen Angeboten (Apps) Praxisbericht der Stadt Berlin durch Praxisbericht Berlin Herrn Ganser -> 131202_Portalstrategie_Land-Berlin
  • Der Mobile-Trend erreicht die Verwaltungen Detlef Sander, -> Der Mobile-Trend erreicht die Verwaltung
  • Potenziale und Möglichkeiten für Städte mit Social Media – Was können kommunale Portale tun, um ihre Einwohner von morgen für sich zu gewinnen? Dr. Gunnar Bender, Director Public Policy Martin Fuchs, pluragraf.de
    -> BDIP_Potenziale und Möglichkeiten für Städte mit Social Media_Martin Fuchs_02.12.2013

Expertenforum

Rotes Rathaus
Die Veranstaltungsreihe „Expertenforum des BDIP“ steht im Zentrum unserer Aktivitäten und findet stets im Roten Rathaus in Berlin statt. Ausschlaggebend ist die Zielsetzung, hochwertige Inhalte und fachlich kompetente Kommunikation zeitlich und inhaltlich zu komprimieren.


Impressionen

Video mit Ausschnitten des 18. Expertenforums

Bildergalerie der vergangenen Expertenforen

nicht public alle übrigen expertenforen in one page

18. Expertenforum des BDIP zum Thema „Social Media und Datenschutz“

„Soziale Netzwerke können von Kommunen genutzt werden, wenn die Qualität der eingestellten Daten stimmt“ so Peter Schaar beim 18. Expertenforum des BDIP zum Thema „Social Media und Datenschutz“ am 25.11.2011 in Berlin

„Soziale Netzwerke können von Kommunen genutzt werden, wenn die Qualität der eingestellten Daten stimmt“ so Peter Schaar beim 18. Expertenforum des BDIP zum Thema „Social Media und Datenschutz“ am 25.11.2011 in Berlin

Der BDIP hatte im zehnten Jahr seines Bestehens in Kooperation mit dem deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) zum Expertenforum nach Berlin ins Rote Rathaus eingeladen. Die europaweit kontrovers diskutierten Themen „Soziale Netzwerke und Datenschutz“ waren das Thema des 18. Expertenforums.

Namenhaften Referenten wie der Bundesbeautragten für den Datenschutz, Herrn Peter Schaar, der Sprecher des DStGB, Herrn Franz-Reinhard Habbel oder Stefean Wittke, Verantwortlicher für die Facebookfandung der Polizei gaben mit ihren Vorträgen praxisnahe Antworten auf viele dringende Fragen zum Thema Soziale Netzwerke und Datenschutz und waren Garanten für einen vollen Erfolg des Forums.

In seiner Eröffnungsrede begrüßte der Vorstandsvorsitzenden des BDIP, Herr Rainer Appelt den Staatssekretär und Sprecher des Berliner Senat, Dr. Richard Meng, und dankte ihm für die gute Zusammenarbeit bei der Organisation der Expertenforen.

Der Bundesbeautragten für den Datenschutz verdeutlichtete seine Sichtweise bei der Nutzung von Facebook & Co: man könne sich bei der Nutzung von Facebook durch die Kommunen die Frage nach dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer stellen. Handle es sich um eine Auftragsdatenverarbeitung durch Facebook, so sei diese nicht möglich. Geht man jedoch davon aus, dass solch ein Vertragsverhältnis nicht besteht, so sei eine Nutzung von Facebook durch die Kommunen sehr wohl möglich. Wichtigstes Kriterium sei dann die Qualität der eingestellt Daten.

Der Sprecher des DStGB, Herr Franz-Reinhard Habbel, zeigte auf, dass Social- media-Prozesse auf dem Weg zu einer aktiven Bürgerbeteiligung immer mehr an Bedeutung gewinnen. Es gäbe nicht die Frage, ob, sondern wie Städte und gemeinden über die Sozialen Netzwerke in Kommunikation treten. Ein Engagement der Städte im Web 2.0 gehöre auf die Agenda der Städte des 21. Jahrhunderts.

Herr Stefan Wittke, Pressesprecher der Polizei Niedersachsen, machte in seinem Vortrag zur Facebookfahndung der Polizei praxisnah deutlich, dass ein Auftritt in Sozialen Netzwerken nicht nur dem Absender einen Mehrwert, sondern auch gerade den Usern bieten muss. Soziale Netzwerke wie Facebook sind in Bezug auf die Altersgruppe unter 30 Jahre besonders von Interesse, da diese Zielgruppe von den Verwaltungen mit ihrer traditionellen Öffentlichkeitsarbeit nicht mehr erreicht werden können. Dies erfordert aber auch neue Wege bei der Kommunikation: Nicht nur senden, sondern auch empfangen, Transparenz, Aktualität und offner Umgang mit Fehlern in der „Community“, was bisweilen gerade für große Verwaltungsinstitutionen Neuland bedeutet.

Mit ihrem Vortrag „Social Media in der öffentlichen Verwaltung“ gab Frau Renate Mitterhuber, Leiterin E-Government- und IT-Strategie bei der Stadt Hamburg basierend auf ihrem gleichnamigen Standardwerk einen fundierten Überblick. Die Themen reichten von einer fundierten Einführung, einen Überblick in Sachen „Soziale Netzwerke“, deren Instrumente, Plattformen, Nutzen, Zielgruppen bis hin zu praktisch anwendbaren sogenannten Social Media Guidline für die Verwaltungen.

Abgerundet wurde das Expertenforum aus der Sicht eines Fachmanns in Sachen Internetrecht, Herrn RA Niko Härting, HÄRTING Rechtsanwälte. So kollidiere häufig

das Recht auf Selbstbestimmung mit dem Recht auf freie Kommunikation. Hier bedarf es eines Abwägungsprozesses. Wichtig sei es, das Datenschutzrecht, welches aus dem „Vorinternetzeitalter“ resultiere, den heutigen Begebenheiten und Erfordernissen anzupassen, um so viele bis heute offene Fragestellungen zum Datenschutz beantworten zu können.

Einigkeit herrschte bei allen Anwesenden, dass das von einigen Landesdatenschutzbeauftragten wie und auch dem Bundesbeauftragten geforderte Verbot der Nutzung des Facebookbuttons „Finde ich gut“ auf der Homepage von öffentlichen Verwaltungen und Institutionen richtig ist. Gleichzeitig unterstrich Herr Wittke, dass der Einsatz dieses Button seiner praktischen Erfahrung nach keinerlei Mehrwert biete.

Am Vorabend des 18. Expertenforum hatte der BDIP erstmals zu einem Kaminabend in der Parlamentarischen Gesellschaft eingeladen. Dieser Abend sollte dazu dienen, Trends und Entwicklungen bei sozialen Netzwerken zu diskutieren und so auf das Thema des Expertenforums einzustimmen.

Zu Beginn des Abends hielten der Vorsitzenden der Enquete Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“, Herrn MdB Axel Fischer (CDU) stellvertetend für die Politik, der Begründer des ConventionCamp in Hannover und Inhaber der Agentur W3Design, Herrn Ingo Stoll, stellvertretend für die Wirtschaft und der Sprecher des DStGB, Herrn Franz-Reinhard Habbel kurze Impulsreferate. Diese dienten den Teilnehmern für eine sehr engagierte und fachlich fundierte Diskussion bzw. Refflektion, moderiert vom Vorsitzenden des BDIP, Herrn Rainer Appelt. Die Teilnehmer äußerten sich ausnahmslos sehr positiv über diesen Kaminabend; aufgrund des exklusives Ambientes, dem köstliches Abendmenue in Kombination mit der exklusiven Teilnehmerrunde ermutigten die Teilnehmer den BDIP, diese Veranstaltung als geeignete Einstimmung auf ein nächstes Expertenforum fortzusetzen.

Wir danken an dieser Stelle noch einmal dem Rathaus, insbesondere Herrn Staatssekretär Dr. Richard Meng und Herrn Horst Ulrich für die Unterstützung und die Bereitschaft, auch in Zukunft dieser Veranstaltung in Berlin eine Heimat zu geben.

Auf Wunsch vieler Beteiligter werden wir in 2012 diese Veranstaltungsreihe mit ähnlicher Thematik fortsetzen. Beiträge zu dieser Veranstaltung können gern auf Nachfrage zur Verfügung gestellt werden (info@bdip.de).

 

Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des DStGB
Peter Schaar Bundesbeautragten für den Datenschutz

 

 

17. Expertenforum vom 04. April 2011: Machen Suchmaschinen und Soziale Netzwerke kommunale Homepages überflüssig?

 

Das 17. Expertenforums des BDIP in Berlin stand ganz im Zeichen des Themas „Soziale Netzwerke“ und „Relaunch von kommunalen Internetportalen“. Zum Auftakt des Forums im Roten Rathaus verband Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, die Herausforderungen für kommunale Webseiten mit der provokanten Frage an die Teilnehmer, ob Suchmaschinen in Verbindung mit sozialen Netzwerken nicht kommunale Homepages überflüssig machten?

Das die Präsenz von Kommunen in Sozialen Netzwerken eine gute Chance bietet, einen stark wachsenden Nutzerkreis zeitnah zu erreichen, zeigte der Geschäftsführer von Hamburg.de, Herr Axel Konjack in seinem Vortag zur Bedeutung von Sozialen Netzwerken für das Stadtportal Hamburg.de. Aber die Nutzung und Partizipationen in diesen Netzen verlangt gerade bei Kommunen nach rechtlichen und datenschutzrelevanten Antworten. In seinem Vortrag „Rechtliche Fragen und Aspekte im Zusammenhang mit kommunalen Portalen und Sozialen Netzwerken“ ging Rechtsanwalt Dr. Jan-Peter Psczolla aus Bonn auf viele Fragen rund um die Themenschwerpunkte ausführlich und praxisnah ein.

Als „Best Practice-Beispiele“ für den Relaunch einer kleineren und einer großen Kommunen gaben die VerteterInnen von Scharbeutz.de und Braunschweig.de anhand ihrer umfassenden Erfahrungen wertvolle Tipps für den in vielen Kommunen anstehenden Neustart der Homepage. Rainer Appelt, Vorsitzender des BDIP, stellte die These auf, dass insbesondere für kleinere Kommunen die Nutzung von Sozialen Netzwerken eine große Chance böte, mit den großen Städten im Marketing der Seite und des Ortes gleichzuziehen ohne die vielen Entwicklungsschritte der großen Städte machen zu müssen.

„Das Forum hat gezeigt, dass das Thema Soziale Netzwerke weiter vertieft werden sollte und ein großer Bedarf der Teilnehmer an „Erfahrungsaustausch“ besteht“, so der Vorsitzende des BDIP, Rainer Appelt in seinem Fazit, und Appelt weiter: „Der BDIP wird ein weiteres Expertenforum von „Mittag bis Mittag“ initiieren, bei dem die Teilnehmer am Abend die Möglichkeit eines umfassenden Erfahrungsaustausch haben werden“.

Die Vorträge:

 

16. Expertenforum vom 19. April 2010 im Roten Rathaus in Berlin

Das 16. Expertenforum des BDIP im April 2010 zeigte interessante Einblicke in die Sichtweisen und Handlungsfelder des Deutschen Städtetages und die des Städte- und Gemeindebund. Ein Schwerpunktthema stellte das Thema „soziale Netzwerke“ bzw. „Web 2.0“ da. Die Vorträge verdeutlichten die täglich wachsenden Bedeutung der sozialen Netzwerke wie Twitter, Facebook etc.. Es sei ein Irrtum, es handle sich hierbei nur um eine Eintagsfliege und um User, die für kommunale Portale bedeutungslos sind. So würden heute bereits ganze Unternehmen via Twitter geführt, Geschwindigkeit und Reichweite seien besonders hervorzuheben. Einige Portale wie Hamburg.de, Köln.de oder Frankfurt.de nutzten bereits die Möglichkeit, z. B. bei Twitter offizielle Informationen zu „twittern“. Letztendlich wird via Links von den Meldungen auf die jeweilige kommunale Site zusätzlicher Traffic generiert. In Bezug auf die Zukunft der Portale wurden vom Vertreter des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Herrn Franz-Reinhard Habbel folgende sieben Thesen formuliert:

Sieben Thesen zur Zukunft der Kommunalen Webseiten:

1. Kommunale Webseiten müssen die ganze Stadt abbilden.

2. Kommunale Webseiten brauchen Kontakt zu sozialen Netzwerken.

3. Kommunale Webseiten müssen sich stärker der Zivilgesellschaften widmen. Beispiel ein “Engagement Knopf” anbieten. Ein Vorleser bieten an und Nachfrager fragen ab. Eltern engagieren sich im Kindergarten etc.

4. Kommunale Webseiten müssen in Redaktionen der lokalen Zeitungen eingebunden werden. Beispiele Zuständigkeitsfinder in Baden-Württemberg oder was Herr Kruse in Hamburg gemacht hat.

5. Kommunale Webseiten müssen mit D115 in Verbindung treten.

6. Kommunale Webseiten müssen stärker auf Web 2.0 zugeschnitten werden, um die Chancen einer neuen Kommunikationsstruktur zu ergreifen.

7. Kommunale Webseiten müssen Zugang zu maschinenlesbaren Daten ermöglichen, also “Open Data”. Beispiel hier in England “Data gov”. Da werden Daten der Polizei, Krankenhäuser, der Behörden etc. in die Öffentlichkeit gebracht. Um so etwas bei uns auch umzusetzen, werden Kommunen in Deutschland gesucht, die sich unserem Pilotprojekt von uns beteiligen wollen. Informationen dazu können zugeschickt werden.

 

Der BDIP hat das große Interesse der Teilnehmer an diesem Thema wie auch den hohen Informationsbedarf zum Anlaß genommen, die Sozialen Netzwerke bei dem kommenden Expertenforum im November 2010erneut in den Mittelpunkt zu stellen. So plant der BDIP, das kommende Expertenforum als eine erweiterte Veranstaltung, bei der am Vorabend des Kongresses Referenten und Teilnehmer in Berlin bei einem Kamingespräch die Möglichkeit haben, in entspannter Atmosphäre z. B. die nicht ganz unumstrittenen sozialen Netzwerke zu diskutieren. Geplant ist, das Expertenforum zusammen mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund in Berlin zu veranstalten.

Die Vorträge:

15. Expertenforum vom 03. November 2008 in Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren,
herzlich laden wir Sie zum 15. Expertenforum des BDIP zum 03.11.2008 in der Zeit von 10 bis 16 Uhr in das Rote Rathaus zu Berlin (Jüdenstrasse 1, 10178 Berlin, Raum 350) ein. Die inhaltliche Thematik entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Programm.
Herzlichen Dank unserem Mitglied berlin.de für die Organisation der Tagungsmöglichkeit.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und eine kurze Mitteilung unter info@bdip.de

Mit freundlichen Grüßen
Der Vorstand

Thema: ”Aktuelle Trends bei Öffentlichen Portalen”

Tag

Die Vorträge:

Mit vielen interessanten Vorträgen und Diskussionen lief das Expertenforum im Roten Rathaus ab. Anbei die Materialien und ein Pressespiegel.

14. Expertenforum vom 24. September 2007 in Berlin

Auch für das 14. Expertenforum des BDIP haben wir wieder ein interessantes Programm in einer besonders attraktiven Umgebung organisieren können. Im Namen von berlin.de, die diesmal für den Veranstaltungsort verantwortlich zeichnen dürfen, wollen wir Sie daher ganz herzlich zum nächsten Treffen der Mitglieder und Interessenten in das Rote Rathaus einladen und zwar am:

Montag, den 24. September 2007
10.30 Uhr bis 16.00 Uhr
im Berliner Rathaus
Rathausstraße 15 10178 Berlin.

Für das BDIP-Expertenforum haben dankenswerter Weise wieder kompetente Referenten einen Vortrag zugesagt und stehen anschließend mit ihren Erfahrungen aus den jeweiligen Anwendungsgebieten für Gespräche und Fragen zur Verfügung.

13. Expertenforum vom 22. Mai 2006 in Berlin

 

Das 13. Expertenforum des BDIP stand diesmal ganz im Zeichen der aktuellen Entwicklungen bei der Portalkooperation zwischen Bund, Ländern und Gemeinden.

Im Namen des BDIP dürften wir Sie daher ganz herzlich zum Treffen der Mitglieder in die Räumlichkeiten der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin einladen.

Ablaufplan:

10.30 Begrüßung durch den Vorstand des BDIP und Vorstellung der Teilnehmer
10.45 Herr Prof. Dr. Rainer Thome, Universität Würzburg zum Thema “Chancen für die Wirtschaft durch E-Government”.
11.15 Herr Dr. Lajos Csery, Geschäftsführer von Muenchen.de zum Thema “Stadtportal muenchen.de: Erfolgsfaktoren im lokalen Online-Marketing”
12.00 Herr Ralf Armbruster, Stadt Stuttgart zum Thema das Portal “mobil.stuttgart.de”.
12.45 Mittagspause: Der BDIP lädt Sie wie immer zu einem Lunch in der Landesvertretung ein.
14.00 Herr Olaf Dziadek von der Berlin Online Stadtportal GmbH zum Thema: Regionalisierte Jobbörsen (gemeinsame Entwicklung mit Bundesagentur für Arbeit)
anschließend Diskussion und Austausch
16.00 Ende der Veranstaltung

Übersicht der bereits gelaufenen Veranstaltungen:

Gemeinsames Expertenforum von BDIP und SUMA e.V.

„Portale/Suchmaschinen – und ihre Grenzen“

Programm:

13.30 Begrüßung, Grußwort von Prof. Karlheinz Brandenburg
13.40 „Juristische Grenzen der Suchmaschinenoptimierung“, Rechtsanwalt Dr. Stefan Ernst
14.15 Technischer Status freier Suchmaschinen Software, Dr. Wolfgang Sander-Beuermann, Michael Nebel
14.30 Peer-to-Peer Suchmaschine YACY: „Nicht-Monopolisierbarkeit“, Michael Christen
15.00 „Eine Heuristik zur Klassifikation von Suchanfragen und Vorschläge wie Suchmaschinen darauf reagieren sollten“, Nadine S. Schmidt-Mänz
15.25 MetaGer2: „Neue Wege aus dem Müll des WWW?“, Markus Franz
15.45 Kaffeepause
16.15 MetaGer@Home: Client-basierte Metasuche, Thorsten Straube
16.45 Romso: „Nachrichten-Suchmaschine mit chronologischer Visualisierung und Medienanalyse“, Thorsten Blancke, Martin Gutschke
17.00 Podiums- und Plenumsdiskussion: „Grenzen von Staats wegen?“ U.a. mit einem einführenden Beitrag von Herrn Ministerialdirigent Hanten (i.V. Staatsministerin Dr. Weiss), Herrn Körner (Leiter Hochschulcontrolling im nds. Wissenschaftsministerium), Dr. Baier (Telefonbuchverlag Hans Müller), Prof. Pralle (Diskussionsleiter).
18.00 Ende der Veranstaltung
18.30 Abendessen – Anmeldung mit o.g. email und explizitem Hinweis „nehme am Abendessen teil“ erforderlich

Gemeinsames Expertenforum von BDIP und SUMA e.V.

„Portale und Suchmaschinen – Wege zum Wissen“

Gemeinsam mit dem „Gemeinnützigen Verein zur Förderung der Suchmaschinen-Technologie und des freien Wissenszugangs – kurz: SUMA-eV“ lädt der BDIP alle Mitglieder und Interessierten zur Vortrags- und Diskussionsveranstaltung „Portale und Suchmaschinen – Wege zum Wissen“ am 22.11.2004 ein.

  • Zeit: Montag, 22. Nov. 2004, 14.00 – ca. 17 Uhr, erste öffentliche Veranstaltung des SuMa-eV (zusammen mit dem Bundesverband Deutscher Internetportale).
  • Ort: Pressezentrum des Neuen Rathauses der Stadt Hannover (EG, rechts), Trammplatz 2, 30159 Hannover.Stadtplan
  • Anmeldungen: mit kurzer, formloser email an:anmeldung@suma-ev.de (ein einfaches „ok“ an diese Adresse reicht)Tel.Nr. für Rückfragen: 01520-2883048

Programm:

  • 14.00 Uhr: Begrüssung, Vorstellung der Ziele von SuMa-eV und BDIP, Dr. Wolfgang Sander-Beuermann, Dr. Michael Faltis
  • 14.15 Uhr: Möglichkeiten der Zusammenarbeit SuMa-eV und BDIP, Regionale Suchmaschinen („Mini-Sucher“), Dipl.Geogr. Rainer Appelt, Dr. Wolfgang Sander-Beuermann
  • 14.30 Uhr: Vortrag „Technische Realisierung von Mini-Suchern“, Dipl.-Ing. Michael Nebel
  • 15.00 Uhr: Vortrag „Wie groß ist das (deutsche) WWW und welcher Anteil wird davon von den Suchmaschinen erfasst?“, Cand.Elt. Andreas Pothe
  • 15.30 Uhr: Vortrag „Benutzungsverhalten von Suchmaschinen-Usern“, Dipl. Wi.-Ing. Nadine S. Schmidt-Mänz
  • 16.00 Uhr: Podiums- und Plenumsdiskussion „Wie ist die zukünftige Entwicklung des freien Zugang zum digitalen Weltwissen einzuschätzen?“,

◦ Prof.Dr. Helmut Pralle (Univ. Hannover),

◦ Dipl.Ing. Giso Gillner (GiTec Unternehmensberatung),

◦ Dipl.Ing. Holger Kromminga (44u Marketing GbR),

◦ Prof. Dr. Elmar Mittler (Universitätsbibliothek Göttingen), angefragt,

◦ Moderation: Prof.Dr. Luttermann (Univ. Hannover)

  • Ende der Veranstaltung gegen 17 Uhr

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Der BDIP plant Online-Experten-Netzwerk

Der BDIP vereint aufgrund seiner Zusammensetzung ein breit gefächertes Expertenwissen. Dieses Expertenwissen soll den Mitgliedern auch außerhalb der bekannten Expertenforen zur Verfügung stehen. Daher sucht der BDIP Mitglieder, die sich als Experten für ein bestimmtes Themengebiet zur Verfügung stellen möchten. über die Themenfelder sowie über die Art der Verfügbarkeit der Experten für die Mitglieder soll in den nächsten Monaten entschieden werden. Der BDIP ruft Sie auf, Ihre Meinung zu möglichen Themefeldern sowie Vorschläge zur Umsetzung zu senden an: info@bdip.de

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Der BDIP stellt „Lebenslagenmodell“ für seine Mitglieder zur Verfügung

Der BDIP angagiert sich in Zusammenarbeit mit dem Bundesmisterium des Innern für ein für seine Mitglieder verwendbares Lebenslagenmodell. In diesem Zusammenhang wurde von der Firma net-value GmbH & Co KG aus Wien ein solches Modell erarbeitet bzw. wird dieses laufend fortentwickelt. Hier gelangen Sie zum aktuellen Stand des Lebenslagenmodell.

4. Expertenforums am 30. Juni 2003 in Berlin

Das Expertenforum in Berlin stand ganz im Zeichen der aktuellen
Entwicklungen bei der Portalkooperation zwischen Bund, Ländern
und Gemeinden. Das Bundesministerium des Innern berichtete über
Vorschläge des Bundes für einen Portalverbund im Rahmen
von DeutschlandOnline.

Vortrag des BMI:

3. Expertenforums

am 31. März 2003 in Wiesbaden

Auszug aus der Pressemeldung der Stadt Wiesbaden:

„Wir haben immer von anderen gelernt und wissen, dass wir nicht
im Alleingang, sondern nur durch den Erfahrungsaustausch mit anderen
Kommunen und Portalbetreibern wertvolle Impulse erhalten, die wir
für den Ausbau unseres Internetangebotes nutzen können“,
stellte Diehl in seiner Begrüßungsrede fest. Er kündigte
an, dass insbesondere das Thema eGovernment in den kommenden Jahren
in Wiesbaden eine zentrale Rolle spielen werde. Hier sei die Unterstützung
und das Fachwissen von anderen Kommunen sehr hilfreich, um die knappen
finanziellen Mittel so effektiv wie möglich einzusetzen.

Vorträge des 3. BDIP-Expertenforums in Wiesbaden:

 

 

Facebook sperrt Business-Account – BDIP im direkten Gespräch mit Facebook

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Facebook hat in den letzten Wochen das Anlegen von Fanpages erheblich erschwert: – Fanpages nur mit persönlichem Konto möglich.
Facebook hat in den letzten Wochen das Anlegen von Fanpages erheblich erschwert: Zuvor war es möglich, Fanpages mit einem Business-Konto und somit mit einem Funktionspostfach anzulegen. Ab sofort können Fanpages nur noch mit einem persönlichen Account erstellt werden. Persönliche Accounts sind insbesondere hinsichtlich Datenschutz, Arbeitsrecht und Fluktuation höchst problematisch.

Der BDIP hat diese Problematik bereits beim 19. Expertenforum in Berlin thematisiert und steht derzeit im direkten Kontakt mit Facebook Deutschland. Sobald es eine neue Entwicklung gibt, erfahren Sie dieser Seite mehr. –

Barrierefreiheit – Herausforderung und Chance zugleich

Laptop mit Ausgabe der Blindenschrift

Laptop mit Ausgabe der Blindenschrift

Das Thema Barrierefreiheit hat besonders für öffentliche Portalbetreiber im Laufe der Jahre eine große Bedeutung bekommen.

Ursprünglich dem Interesse der Gleichbehandlung von Behinderten und Nichtbehinderten folgend, wurde die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV) verabschiedet und in vielen Bundesländern als Auflage für Relaunches und Neuerstellung von öffentlichen Portalen gemacht. Inzwischen wurde die BITV2.0 verabschiedet, die der technischen Entwicklung und den gesammelten Erfahrungen Rechnung trägt.

Durch die inzwischen bestehende Vielfalt von Endgeräten vor allem im mobilen Bereich, hat die barrierefreie Darstellung eine zusätzliche Bedeutung gewonnen. Barrierefreie Webseiten lassen sich auf mobilen Endgeräten deutlich besser darstellen als herkömmliche Websites, die in früheren Zeiten noch framebasiert waren.

Eine besondere Beachtung ist dabei dem Thema Barrierefreiheit zu widmen, wenn es um die Einbindung externer Angebote in die eigene Website oder das Portal geht. Diese Art der Informationsverknüpfung wird in Zukunft noch weiter zunehmen und damit die bestehende Problematik noch verstärken. Von anderen Portalen bereit gestellter Code zur Einbindung in das eigene Portal, sowie Plugins, Objekte und andere Formen sind in den allermeisten Fällen nicht barrierefrei und verhindern bei der Einbindung damit die Barrierefreiheit des Gesamtportals. Daher sind zum einen alle entsprechenden Einbindungen externer Anbieter daraufhin zu prüfen und ggf. Alternativen zu suchen. Ein Ausweg ist dabei z.B. die Übertragung lediglich der Rohinformationen ohne Formatierungen. Die Formatierung wird dann vom Zielsystem selbst vorgenommen und kann daher eine Barrierefreiheit der angezeigten Information garantieren. Ein guter Weg zur Einhaltung der Barrierefreiheit ist die Einbindung von XML-Daten, die mit Stylesheets in der gewünschten Art formatiert werden.

Für den Check der Barrierefreiheit eines Portals gibt es einige Webdienste, mit denen Portalbetreiber selbst ihre Veröffentlichungen prüfen können. Dazu gehören beispielsweise http://wave.webaim.org/index.jsp oder http://www.erigami.com/bitv.html. Darüber hinaus gibt es einige Agenturen, die standardisierte BITV-Tests und eine Zertifizierung anbieten. Nur vereinzelt gibt es CMS-Systeme, die mit einem integrierten BITV-Check und einer integrierten BITV-Unterstützung für Redakteure versehen sind.

Durch die immer stärkere Mobilisierung der User wird das Thema Barrierefreiheit auch zukünftig eine große Bedeutung über die Zielgruppe eingeschränkter Nutzer hinaus erhalten.