BDIP mit erweitertem Vorstand und neuer Leitung

Am 2. November 2015 tagte die Mitgliederversammlung des Bundesverbands Deutscher Internet-Portale e.V. (BDIP). Die Mitgliederversammlung wählte dabei auch einen neuen Vorstand. Nach mehr als 13 Jahren erfolgreicher Arbeit als Vorstandsvorsitzender des BDIP steht Rainer Appelt ab sofort nur noch als stellvertretender Vorsitzender zur Verfügung. Appelt bleibt aber erster Ansprechpartner für den kommunalen Bereich.

Foto des neuen Vorstands des BDIP

Der neue Vorstand des Bundesverbands Deutscher Internetportale (BDIP): Dirk Knäpper, George Wyrwoll, Detlef Sander, Henning Sklorz, Robert Schaddach, Rainer Appelt und Dr. Michael Faltis (v.l.n.r.).

Der Bundesverband wird künftig von Henning Sklorz geleitet. Sklorz ist Abteilungsleiter bei der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, dem Betreiber der Internetaktivitäten des Stadtportals www.bremen.de. Die Pressearbeit wird künftig von George Wyrwoll von Sodexo Benefits and Rewards Services geführt. Detlef Sander, Vorstandsvorsitzender der net-Com AG, Robert Schaddach, MdA in Berlin und Beirat bei Kötter GmbH & Co. KG, Dr. Michael Faltis von der Guide2 GmbH und Dirk Knäpper von Six Offene Systeme GmbH, wurden als Vorstandsmitglieder jeweils für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt.

Erfolgreicher BDIP-Kaminabend 2015 zum Thema: „Quo Vadis Kommunalportale“

Foto der Gäste des BDIP-Kaminabend 2015

Rainer Appelt eröffnet den Kaminabend in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft

Kommunale Informationsportale von Städten, Landkreisen und Gemeinden sind ein zentraler Faktor in der Informationsversorgung von Bürgerinnen und Bürger. Welche Trends im Bereich eGovernment, Social Media und Mobile dabei aktuell besonders relevant sind, thematisierte der Kaminabend des Bundesverbands Deutscher Internet-Portale e.V. (BDIP) in der zurückliegenden Woche in der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin.

 

Stadtportale müssen praktische Bürgeransprüche reflektieren und ihr Profil schärfen
Gegenüber dem Berliner Reichstag diskutierte der BDIP bei dem hochkarätig besetzten Kaminabend in der Parlamentarischen Gesellschaft dann mit

  • Thomas Jarzombek (MdB, Mitglied des Bundestagsausschusses ‚Digitale Agenda‘ und IT-Unternehmer aus Düsseldorf),
  • Franz-Reinhard Habbel (Pressesprecher Deutscher Städte- und Gemeindebund, DStGB und Mitglied des IT-Planungsrates),
  • Dr. Kay Ruge (Deutscher Landkreistag, Beigeordneter für neue Medien, Mitglied des IT-Planungsrates) sowie
  • André Bajorat (FinTec Experte und Geschäftsführer des Start-Ups Figo)

Handlungsstrategien für zukünftige Entwicklungen im Bereich der Kommunalportale.

 

Foto vom Referenten Thomas Jarzombek

Referent Thomas Jarzombek (MdB, Mitglied des Bundestagsausschusses ‚Digitale Agenda‘ und IT-Unternehmer aus Düsseldorf)

Dabei zeigte sich deutlich, dass seitens der Kommunalportale eine stärkere Fokussierung auf die Portalbesucher und ihren Nutzen erfolgen muss, um die Attraktivität kommunaler Portale zu sichern. Insbesondere, da sich der Informations-Wettbewerb verschärft: Denn zunehmend werden private Anbieter auch in den Bereichen tätig, die bislang den öffentlichen Betreibern vorbehalten waren. Eine Kernforderung des BDIP lautet denn auch: die kommunalen Portale müssen sich wieder auf ihre ureigenen Kompetenzen konzentrieren und verstärkt an der medienbruchfreien und nutzergerechten Abwicklung von Verwaltungsdienstleistungen, also einer stärkeren Profilierung kommunaler Angebote arbeiten. Rein technische Anpassungen, wie etwa ein responsives Layout der Portale, reichen dagegen aufgrund der zunehmenden Nutzung mobiler Endgeräte längst nicht mehr aus.

Foto vom Referenten Franz-Reinhard Habbel

Referent Franz-Reinhard Habbel (Pressesprecher Deutscher Städte- und Gemeindebund, DStGB und Mitglied des IT-Planungsrates)

Damit die Behörden ihre Monopolstellung bei den Bürgerdiensten werthaltig bewahren können, müssen elektronischen Angebote so einfach und attraktiv gestaltet sein, dass sie den Nutzerinteressen entsprechen. Hier können Kommunalportale noch konsequenter „vom Bürger her denken“ und die Digitalisierung aller Angebote konsequent vorantreiben, so das Fazit der Veranstaltung. Studien zeigen, dass dies in der jüngeren Vergangenheit bislang nur eingeschränkt gelungen ist. Der Bundesverband Deutscher Internetportale sieht sich deshalb in seiner Rolle gestärkt, die Kommunen in diesem Prozess mit Vernetzung und Branchenwissen zu begleiten.

 

Portalangebote für Flüchtlinge als Motor der Digitalisierung

Foto vom Referenten Dr. Kay Ruge

Referent Dr. Kay Ruge (Deutscher Landkreistag, Beigeordneter für neue Medien, Mitglied des IT-Planungsrates)

Bei der Informationsversorgung und Koordination von Unterstützungs- und Integrationsmaßnahmen für Flüchtlinge und Asylbewerber können kommunale Portalen ebenfalls helfen, regionale Anliegen zu bündeln und Bürgen, wie Flüchtlingen, als zentrale Informationsplattform dienen. Derzeit stehen die kommunalen Portale noch hauptsächlich im Zeichen der Hilfe für Bürgerinnen und Bürger. Der nächste Schritt hin zum Angebot für Flüchtlinge bedeutet eine enorme Chance und Verpflichtung für die Kommunen, Prozesse und Dienstleitungen zu digitalisieren und somit Bürger und Flüchtlinge als Bezugspunkte zusammenzubringen.
Der BDIP mahnt daher dringend auch eine weitere Digitalisierung der Prozesse rund um das Management der Flüchtlingsaufnahme an.

 

Foto vom Referenten André Bajorat

Referent André Bajorat (FinTec Experte und Geschäftsführer des Start-Ups Figo)

Am Ende des Abends zieht der BDIP ein positives Fazit zu dem gelungen Kaminabend. Die vielfältigen Vorträge haben den aktuellen Stand der Überlegungen zu diversen politischen Themen von ganz unterschiedlichen Seiten beleuchtet und damit angeregte Diskussionen gefördert. Für den BDIP steht fest, dass sich der Kaminabend als Format etabliert hat und es auch im Jahr 2016 wieder eine solche Veranstaltung geben wird.
Der BDIP bedankt sich bei allen Referenten und Gästen des Abends.

BDIP-Kaminabend 2015 zum Thema: „Quo Vadis Kommunalportale“ im Hause der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft

Impressionen vom Kaminabend des BDIP in der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin

Kaminabend des BDIP Parlamentarischen Gesellschaft Berlin

Die gesamte Onlinewelt ist mit großer Geschwindigkeit im Umbruch. Die Gewohnheiten und Erwartungen der Nutzer verändern sich und zwingen die Kommunen dazu ihre Rollen und Handlungsfelder zu überdenken.
Eine besondere Bedeutung kommen den Schnittstellen zwischen Bürger und Kommune zu: den Kommunalportalen. Welche Rolle und Bedeutung können Kommunalportale zukünftig noch haben? Wo decken sich Erwartungen der Bürger und Angebot der Kommunen nicht mehr?

In der gediegenen Atmosphäre der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft diskutieren wir im Rahmen eines Abendessens gemeinsam mit den Impulsreferenten

André Bajorat (Experte für Trends und Veränderungen durch neue Medien im Bereich Finanzwesen, Geschäftsführer des Startups figo aus Hamburg)

Franz-Reinhard Habbel (DStGB, Pressesprecher, Mitglied des IT-Planungsrates)

Thomas Jarzombek (MdB, Mitglied des Bundestagsausschusses ‚Digitale Agenda‘, IT-Unternehmer aus Düsseldorf)

Dr. Kay Ruge (Deutscher Landkreistag, Beigeordneter für neue Medien, Mitglied des IT-Planungsrates)

Für die Teilnehmer soll dieser Kaminabend Anregungen und Impulse für Handlungsstrategien und einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der Kommunalportale geben.

Zur Anmeldung (PDF-Download): BDIP Einladung + Anmeldung zum Kaminabend 2015

Downloads zum 21. Expertenforum des BDIP 2015 „Quo vadis kommunale Portale“

Alle verfügbaren Vorträge des 21. Expertenforums vom 12. Juni 2015 in Berlin analog zur Tagesordnung:

Kleine Kommunen mit Schwierigkeiten bei Portalen und eGovernment

Karte BRD schwarz rot gold

Der BDIP widmete sich in den vergangenen Jahren zahlreichen hochaktuellen Themen im Bereich eGovernment, SocialMedia und Mobile. Geprägt war die Diskussion von den Interessen und dem Bedarf der BDIP-Mitglieder aus den großen Städten. Die geführten Gespräche der jüngeren Vergangenheit zeigen, dass die kleinen Städte und Gemeinden mit ganz anderen Problemen und Herausforderungen konfrontiert sind als die Großstädte. Daher hat der BDIP sich in diesem Jahr wieder dem Thema der Portale an sich gewidmet und möchte damit auch verstärkt kleine Kommunen ansprechen.

Die Situation der kleinen Verwaltungen ist geprägt von Ressourcenmangel auf allen Ebenen. Neben den fehlenden Mitteln für die Beschaffung von nicht zwingend notwendigen IT-Lösungen fehlt es auch an dem Personal zur Betreuung solcher Lösungen und der redaktionellen Arbeit. Dies gilt in der jüngeren Vergangenheit umso mehr, da zahlreiche zusätzliche zeitintensive Internet-Aufgaben wie z.B. SocialMedia auf die Verwaltungen zugekommen sind.

Die von großen Städten eingesetzten CMS-Systeme zum Aufbau der Internetportale sind für kleine Kommunen finanziell nicht tragbar. Zumeist sind diese Lösungen auch mit umfangreichen Dienstleistungen zum Aufbau eines Webauftrittes verbunden, die eine solche Lösung zusätzlich verteuern. Damit fehlt es bereits an dem professionellen Handwerkszeug zur Umsetzung aktueller Anforderungen und Standards. Hinzu kommt die notwendige Schulung des mit der Internet-Redaktion beauftragten Personals. Kommunen, die auf die Alternative OpenSource ausweichen müssen oft erleben, dass die Folgekosten enorm sind da zur Betreuung und Nutzung dieser Lösungen sehr umfassendes IT-KnowHow erforderlich ist. So muss hier oft auf externe (teure) Agenturen als Dienstleister ausgewichen werden, die vermeintlich kostenlose Lösungen sehr teuer machen.

Bei kleinen Gemeinden ist die Veröffentlichungsfrequenz von Inhalten oft deutlich niedriger als in Großstädten. Hierdurch kann sich bei den Redakteuren nicht die Routine täglicher Arbeitsgänge einstellen. Der Zeitbedarf für die gleichen Tätigkeiten ist so in den kleinen Kommunen deutlich höher als in den großen Verwaltungen. Hinzu kommt, dass Redakteure in kleinen Verwaltungen oft selbst die Kanäle SocialMedia, Presse und Print mit Informationen versorgen, was umfangreiche Kenntnisse in völlig unterschiedlichen Bereichen erfordert. Hier entsteht eine Diskrepanz zwischen der oft geringen Bezahlung und den hohen Anforderungen an diese Mitarbeiter. Kompetenzträger mit dem beschriebenen KnowHow-Profil wandern gerade bei der aktuellen Arbeitsmarktlage in die Wirtschaft ab.

Bei all diesen Problemen ist es verständlich, wenn kleine Kommunen bei den aktuellen Trends den Anschluss verlieren und so weniger attraktiv für Bürger und Unternehmen erscheinen. Hier bedarf es zukünftig neuer Lösungsansätze, um eine Wettbewerbsfähigkeit kleiner Kommunen zu erhalten und den Bürgern eine gleichmäßige Servicequalität im Land zur Verfügung zu stellen. Hier gilt es verschiedene Lösungsansätze zu beleuchten und zu diskutieren. Das Spektrum von Lösungsmöglichkeiten geht von der Konzentration bestimmter Aufgaben auf Landkreise oder kommunale Gemeinschaften, über den Einsatz spezialisierter vereinfachter IT-Anwendungen für kleine Kommunen bis zu Sponsoring oder werbefinanzierter Angebote.

Kommunale Portale

IMG_1639
Wohin führt der Weg der kommunalen Portale von morgen? Reicht es aus, die Seiten auf responsives Design umzustellen oder haben die Bürgerinnen und Bürger eine völlig andere Erwartung an ihre Kommunen? Was sind die Trends und in welche Richtung muss ich die Entwicklung meiner kommunalen Seiten steuern? Die Entwicklung und Ausrichtung der Stadtportale von morgen wird noch wesentlich stärker unter dem Einfluss von Faktoren wie Social Media, Partizipation, Mobile, Dienstleistungen online, Ressourcen- und Finanzknappheit etc. stehen.

Sind da die opulenten Stadtportale mit ihren vielen tausend mehr oder weniger liebevoll gepflegten Seiten nicht obsolet? Reicht es nicht, in Zukunft eine aktuelle Infodatenbank einer Stadt mit einem Suchschlitz ins Netz zu stellen, um sich gleichzeitig Dienstleistungen, Bezahldienste, Terminvergabe per mobile App herunterzuladen und sich auf die Social-Media Kanäle zu konzentrieren? Was will eigentlich der Bürger?

21. Expertenforum des BDIP 2015 liefert Antworten und Anregungen auf die Frage „Quo vadis kommunale Portale“

21. EF des BDIP Quo vadis kommunale Portale

Mit der Leitfrage „Quo vadis kommunale Portale?“ begrüßte der Vorsitzende des BDIP, Herr Rainer Appelt gemeinsam mit den Vertretern des Deutschen Städte und Gemeindebundes und des Deutschen Landkreistag die Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebietes zum 21. Expertenforum im Roten Rathaus in Berlin. Auftakt der Veranstaltung bildeten die sehr interessanten Vorträge der Gastgeber bzw. Veranstalter, wie dem Vorsitzende des IT-Planungsrates und Staatssekretär des Landes Berlin, Herr Andreas Statzkowski, dem Vertreter des Deutschen Landkreistages, Herr Dr. Torsten Mertins und dem Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Herr Franz-Reinhard Habbel. Im Laufe der Veranstaltung wurden neueste Lösungsansätze und Überlegungen zur Fortentwicklung von Portalen aus den unterschiedlichen Blickwinkeln von großen Kommunen und Portalen über verschiedene Verbände, die Wissenschaft bis hin zur kleineren Kommune präsentiert. Neben vielen Anregungen und Ideen können zusammenfassend folgende wichtige Leitlinien für die Planung bzw. Ausrichtungen von Portalen festgehalten werden:

  • Portale bzw. Webangebote sollten unbedingt aus der Sicht der mobilen Endanwender entwickelt werden, d. h., responsive Webdesign ist Pflicht
  • Starten oder Ausbau der Kommunikation mit den NutzerInnen z. B. via Social Media
  • Die Barrierefreiheit und Usability müssen unbedingt von Anfang an mitgedacht werden
  • Transparenzgedanke: Nutzen der Möglichkeiten auf Webportalen zur Verbesserung der Transparenz der Verwaltung (z. B. mittels Open Daten)
  • Die Zielgruppenorientierung nimmt einen sehr hohen Stellenwert ein, ggfls. müssen Webangeboten dementsprechend aufgeteilt bzw. neu strukturiert werden
  • Emotionalität des Gesamtauftritts gewinnt zunehmend an Bedeutung
  • Informationen werden immer mehr über aussagefähige Bilder sowie Videos anstellen von umfangreichen texten transportiert, Social Media Angebote ohne ansprechende Bilder ist zwecklos
  • Servicegedanken stärken, Angebote dahingehend überprüfen und ggfls. neu ausrichten
  • Verbesserung/Vereinfachung der Erschließung der Inhalte (Bündelung von Dienstleistungen, Optimierung der Suchergebnisse)

BDIP plant bundesweite Befragung auf Portalen/Kooperation mit TU Berlin

Die Beiträge und Diskussion des 21. Expertenforums bestätigen den Bedarf für eine bundesweite, aktuelle und fundierte Erhebung hinsichtlich der Bedürfnisse sowohl der unterschiedlichen Nutzergruppen wie auch der Anbietern kommunaler Portale. Der BDIP kooperiert in diesem Zusammenhang mit der TU Berlin und beteiligt sich an einer aktuellen Ausschreibung des Bundesforschungsmisteriums. Wichtiger Bestanteil des auf drei Jahre angelegten Forschungsprojektes ist die Verknüpfung von Onlineportalen und online-Partizipation. Weitere wichtige Kooperationspartner neben den wissenschaftlichen Einrichtungen sind u. a. die Städte Berlin und Hannover sowie der DStGB.

Prof. Dienel von der TU Berlin stellte in diesem Zusammenhang in seinem Vortrag das Forschungsprojekt vor und zeigte auf, welche Möglichkeiten der Beteiligung bestehen. Gleichzeitig bot Prof. Dienel an, sich direkt an dem Vorhaben zu beteiligen. Interessenten können sich gern unter info@BDIP.de melden.

Die Vorträge des 21. Expertenforums stehen für die TeilnehmerInnen des Expertenforums sowie Mitgliedern des BDIP auf Nachfrage via Mail an info@BDIP.de zur Verfügung.

Impressionen vom 21. Expertenforum in Berlin 2015

Deutschlandflagge im Foyer des Reichstags

Der BDIP
lädt Sie gemeinsam mit dem
Deutschen Städte- und Gemeindebund und dem
Deutsche Landkreistag
ganz herzlich ein zum

21. Expertenforum
Montag, den 15. Juni 2015, ab 09:30 Uhr
im Roten Rathaus in Berlin

 

Download: A N M E L D U N G (mit Tagesordnung + Einladung) zum 21. BDIP Exptertenforum.

Wohin führt der Weg der kommunalen Portale von morgen? Reicht es aus, die Seiten auf responsives Design umzustellen oder haben die Bürgerinnen und Bürger eine völlig andere Erwartung an ihre Kommunen? Was sind die Trends und in welche Richtung muss ich die Entwicklung meiner kommunalen Seiten steuern? Die Entwicklung und Ausrichtung der Stadtportale von morgen wird noch wesentlich stärker unter dem Einfluss von Faktoren wie Social Media, Partizipation, Mobile, Dienstleistungen online, Ressourcen- und Finanzknappheit etc. stehen.

Sind da die opulenten Stadtportale mit ihren vielen tausend mehr oder weniger liebevoll gepflegten Seiten nicht obsolet? Reicht es nicht, in Zukunft eine aktuelle Infodatenbank einer Stadt mit einem Suchschlitz ins Netz zu stellen, um sich gleichzeitig Dienstleistungen, Bezahldienste, Terminvergabe per mobile App herunterzuladen und sich auf die Social-Media Kanäle zu konzentrieren? Was will eigentlich der Bürger?

Wir freuen uns, mit Ihnen zusammen dieses wichtige Thema in 2015 mit hochkarätigen Referenten nicht nur zu diskutieren, sondern auch Strategien und Maßnahmen für die weitere Entwicklung aufzuzeigen.

Download: A N M E L D U N G (mit Tagesordnung + Einladung) zum 21. BDIP Exptertenforum.

Bitte merken Sie sich auch

4. Kaminabend am Montag, den 2. November 2015

zu diesem Thema vor.

Ergebnisse der Onlinebefragung beim Kaminabend
zum Thema „Mobile“ erreicht die Verwaltung

Der BDIP führte zum ersten Mal begleitend zur Diskussion und den Impulsvorträgen eine Onlinebefragung via Handy zum Thema „Mobile erreicht die Verwaltung“ durch. Provokante Thesen wie:

  • „Mobile“ macht klassische Stadtportale (auch responsive) überflüssig
  • „Mobile“ wird Dreh- und Angelpunkt der Bürgerkommunikation
  • Ohne berührungsloses Identifizieren & Bezahlen ist „Mobile“ völlig überbewertet

und fachlich spannende Impulsvorträge der geladen Gäste wie Saskia Esken (Stellv. Sprecherin des Bundestagsausschusses Digitale Agenda) F.-H. Habbel (Sprecher des DStGB) und Isa Sonnenfeld (Twitter Inc.), bildeten den Hintergrund für eine qualifizierte Diskussion unter den Vertretern von Städten und Dienstleistern. Gleichzeitig wurden in mehreren Blöcken eine Onlinebefragung via Smartphone mit den Teilnehmern durchgeführt. In der folgenden Galerie finden sie die wichtigsten Ergebnisfolien:

[flagallery gid=1 skin=optima_jn align=left]